Baden-Württemberg mit bundesweit niedrigster Arbeitslosigkeit

Stuttgart (dpa/lsw) – In der Konkurrenz um die bundesweit niedrigste Arbeitslosigkeit hat Baden-Württemberg das Nachbarland Bayern nach einem Jahr wieder von Platz eins verwiesen. Die Arbeitslosenquote lag im Südwesten bei 4,2 Prozent, im Nachbarland bei 4,3 Prozent. Rund 243 000 Menschen suchten einen Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart weiter mitteilte. Das waren fast zehn Prozent mehr als im Vormonat. «Der Einstieg ins neue Jahr erfolgte mit dem saisonüblichen Zuwachs der Arbeitslosigkeit», sagte Behördenchef Christian Rauch mit Blick auf Bau- und Gastronomieberufe.

Quelle: dpa, 29.01.2015

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So depressiv ist Deutschland

(…) Demgegenüber waren es in Baden-Württemberg, dem Bundesland mit den ge­ringsten Fehlzeiten aufgrund von Depressio­nen, geschlechtsübergreifend durchschnittlich 0,84 Fehltage pro Erwerbsperson. (…)

(…) Die niedrigsten Fehlzeiten bei Männern fan­den sich mit0,61 Fehltagen aufgrund von Depressionen pro Erwerbsperson im Bundes­land Thüringen, während für Frauen die ge­ringsten Fehlzeiten–wie schon geschlechts­übergreifend–für Baden-Württemberg er­rechnet wurden. (…)

(…) Unterschreitungen der bundesweiten Be­troffenenraten um rund 10 Prozent und mehr lassen sich vor allem im Süden (Bayern, Ba­den-Württemberg) und Südosten Deutsch­lands (Sachsen) beobachten. (…)

(…) Während auf Bundeslandebene für Bayern und Baden-Württemberg unterdurchschnittli­che Betroffenenraten errechnet wurden, zeigt die Darstellung der Betroffenenraten auf Kreisebene, dass es auch in diesen Bundes­ländern Kreise gibt, die deutlich über Durch­schnittswerten liegen. So sind die Betroffe­nenraten in Baden-Württemberg in Pforzheim, Rottweil und Mannheim höher als im Bundes­durchschnitt. (…)

Quelle: Techniker Krankenkasse www.tk.de, 28.01.2015

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Erwerbstätigkeit im Südwesten 2014 zum vierten Mal in Folge auf Rekordniveau

Alleine im Dienstleistungssektor fast 55 000 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr

Die Bilanz auf dem Arbeitsmarkt in Baden‑Württemberg fiel im Jahr 2014 sehr positiv aus. Trotz der im Laufe des Jahres nachlassenden konjunkturellen Impulse erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Baden‑Württemberg im Jahr 2014 das vierte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Wie das Statistische Landesamt nach ersten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises »Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder« mitteilt, waren 2014 jahresdurchschnittlich fast 6,02 Mill. Personen im Land erwerbstätig, so viele wie noch nie zuvor. Der letzte Erwerbstätigenhöchststand aus dem Jahr 2013 wurde damit nochmals um 71 100 Erwerbstätige oder 1,2 Prozent übertroffen. Der Zuwachs fiel sogar etwas stärker aus als ein Jahr zuvor (2013: +63 400 bzw. +1,1 Prozent). Im Bundesländervergleich war Baden‑Württemberg 2014 nach Berlin (+1,7 Prozent) das Land mit dem zweitstärksten Erwerbstätigenzuwachs gegenüber dem Vorjahr. Unter den Flächenländern war der prozentuale Stellenzuwachs in keinem anderen Land so hoch wie im Südwesten. Die Erwerbstätigenentwicklung der Bundesländer gegenüber dem Vorjahr reichte von +1,7 Prozent in Berlin bis zu −0,6 Prozent in Sachsen-Anhalt. Bundesweit stieg die Erwerbstätigenzahl um 0,9 Prozent auf fast 42,7 Mill.

Die Gewinner der positiven Arbeitsplatzentwicklung im Land waren wie bereits in den letzten Jahren die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer, mit einem Anteil von 71 Prozent die mit Abstand größte Gruppe der Erwerbstätigen. Nach neuesten Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren Ende Juni 2014 landesweit durchschnittlich rund 4,27 Mill. Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 92 200 mehr als ein Jahr zuvor (+2,2 Prozent).

Ausschlaggebend für die positive Erwerbstätigenentwicklung in Baden‑Württemberg im Jahr 2014 war der Dienstleistungssektor. Die Zahl der Dienstleistungsarbeitsplätze wuchs um 54 500 auf fast 4,07 Mill. (+1,4 Prozent), so dass 77 Prozent aller per Saldo neu entstandenen Arbeitsplätze auf die Dienstleistungsbereiche entfielen. Im Produzierenden Gewerbe waren 2014 insgesamt 1,88 Mill. Personen erwerbstätig, 15 000 mehr als ein Jahr zuvor (+0,8 Prozent). Damit hielt die Industrie 2014 einen Anteil von 21 Prozent am gesamten Stellenzuwachs. In der Land- und Forstwirtschaft waren 1 600 Personen mehr erwerbstätig als 2013 (+2,2 Prozent), was 2 Prozent am Erwerbstätigenzuwachs insgesamt ausmachte. Im Jahr 2014 arbeiteten 68 Prozent aller Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor, 31 Prozent im Produzierenden Gewerbe und 1 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft.

Die im Laufe des Jahres 2014 konjunkturell bedingt nachlassende Dynamik des Stellenzuwachses war insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe zu spüren (2014: +4 200 Erwerbstätige, 2013: +8 700 Erwerbstätige). Das stärkere Stellenplus im Baugewerbe, im Dienstleistungssektor und in der Land- und Forstwirtschaft konnte diese Entwicklung jedoch mehr als ausgleichen.

Die positive Tendenz bei der Arbeitsplatzentwicklung 2014 war spiegelbildlich auch bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit zu beobachten. Nach neuesten Angaben der Bundesagentur für Arbeit nahm die Zahl der Arbeitslosen 2014 leicht ab, und zwar jahresdurchschnittlich um 3 600 auf 230 400 (−1,5 Prozent). Im Jahr 2013 war die Arbeitslosenzahl noch um 11 800 gestiegen (+5,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote 1 betrug 2014 jahresdurchschnittlich 4,0 Prozent (2013: 4,1 Prozent), bundesweit lag sie bei 6,7 Prozent.

1 Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

 

Schaubild 1

Schaubild 1: Erwerbstätige in den Bundesländern 2014, Veränderung zum Vorjahr in %

 

Erwerbstätige in den Bundesländern 2014
Veränderung zum Vorjahr in %
Bundesland Prozent
Quelle: Arbeitskreis “Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“; vorläufige Zahlen.
Sachsen-Anhalt −0,6
Thüringen 0,1
Saarland 0,2
Mecklenburg-Vorpommern 0,3
Nordrhein-Westfalen 0,6
Brandenburg 0,6
Schleswig-Holstein 0,7
Sachsen 0,7
Rheinland-Pfalz 0,8
Deutschland 0,9
Hessen 1,1
Bayern 1,1
Bremen 1,1
Niedersachsen 1,1
Hamburg 1,1
Baden-Württemberg 1,2
Berlin 1,7
Erwerbstätige in Baden-Württemberg nach Wirtschaftsbereichen 2000 bis 2014
Klassifikation der Wirtschaftszweige,
Ausgabe 2008 (WZ08)
2000 2005 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
in 1000 Personen
Quelle: Arbeitskreis “Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“; vorläufige Ergebnisse.
A Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 94,0 80,3 78,6 76,7 74,2 74,4 74,1 71,9 73,5
B bis F Produzierendes Gewerbe 1.922,4 1.814,3 1.860,0 1.807,7 1.783,2 1.814,1 1.845,1 1.861,3 1.876,3
B bis E Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe 1.579,6 1.516,9 1.565,2 1.513,3 1.485,8 1.514,2 1.539,4 1.549,7 1.556,8
darunter C Verarbeitendes Gewerbe 1.520,1 1.458,5 1.505,7 1.452,6 1.423,1 1.450,7 1.480,6 1.489,3 1.493,5
F Baugewerbe 342,9 297,4 294,8 294,4 297,4 299,9 305,7 311,6 319,5
G bis T Dienstleistungsbereiche 3.483,2 3.631,2 3.809,7 3.826,8 3.852,6 3.910,3 3.962,5 4.011,9 4.066,4
G bis J Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation 1.320,7 1.338,2 1.400,5 1.398,8 1.390,3 1.410,3 1.435,2 1.454,6 1.478,2
K bis N Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen 729,1 794,1 865,6 850,8 873,0 899,5 908,1 915,4 922,7
O bis T Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit; Private Haushalte 1.433,3 1.498,8 1.543,5 1.577,2 1.589,3 1.600,5 1.619,2 1.641,8 1.665,5
A bis T Alle Wirtschaftsbereiche 5.499,6 5.525,8 5.748,3 5.711,1 5.710,1 5.798,8 5.881,7 5.945,1 6.016,2
Veränderung zum Vorjahr (in 1000 Personen)
A Land- und Forstwirtschaft, Fischerei −4,1 −0,2 −1,9 −2,4 +0,1 −0,3 −2,1 +1,6
B bis F Produzierendes Gewerbe −17,9 +36,3 −52,3 −24,5 +30,9 +31,0 +16,2 +15,0
B bis E Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe −13,7 +40,6 −51,9 −27,5 +28,4 +25,1 +10,3 +7,1
darunter C Verarbeitendes Gewerbe −13,8 +39,6 −53,0 −29,5 +27,6 +29,9 +8,7 +4,2
F Baugewerbe −4,2 −4,3 −0,4 +3,0 +2,5 +5,8 +5,9 +7,9
G bis T Dienstleistungsbereiche +33,6 +50,2 +17,1 +25,8 +57,7 +52,2 +49,4 +54,5
G bis J Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation +3,7 +22,1 −1,7 −8,5 +20,0 +24,9 +19,4 +23,6
K bis N Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen +18,9 +9,8 −14,8 +22,2 +26,5 +8,6 +7,3 +7,3
O bis T Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit; Private Haushalte +11,1 +18,3 +33,6 +12,1 +11,2 +18,7 +22,6 +23,7
A bis T Alle Wirtschaftsbereiche +11,6 +86,3 −37,1 −1,1 +88,7 +82,9 +63,4 +71,1
Veränderung zum Vorjahr (in %)
A Land- und Forstwirtschaft, Fischerei −4,8 −0,2 −2,5 −3,2 +0,1 −0,4 −2,9 +2,2
B bis F Produzierendes Gewerbe −1,0 +2,0 −2,8 −1,4 +1,7 +1,7 +0,9 +0,8
B bis E Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe −0,9 +2,7 −3,3 −1,8 +1,9 +1,7 +0,7 +0,5
darunter C Verarbeitendes Gewerbe −0,9 +2,7 −3,5 −2,0 +1,9 +2,1 +0,6 +0,3
F Baugewerbe −1,4 −1,4 −0,1 +1,0 +0,8 +1,9 +1,9 +2,5
G bis T Dienstleistungsbereiche +0,9 +1,3 +0,4 +0,7 +1,5 +1,3 +1,2 +1,4
G bis J Handel, Verkehr, Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation +0,3 +1,6 −0,1 −0,6 +1,4 +1,8 +1,4 +1,6
K bis N Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen +2,4 +1,1 −1,7 +2,6 +3,0 +1,0 +0,8 +0,8
O bis T Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit; Private Haushalte +0,7 +1,2 +2,2 +0,8 +0,7 +1,2 +1,4 +1,4
A bis T Alle Wirtschaftsbereiche +0,2 +1,5 −0,6 +1,6 +1,4 +1,1 +1,2

 

Schaubild 2

Schaubild 2: Erwerbstätige, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslose in Baden-Württemberg 2004 bis 2014 Veränderung zum Vorjahr in Personen

 

Erwerbstätige, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslose in
Baden-Württemberg 2004 bis 2014
Bei der Addition von Ergebnissen können Abweichungen durch Rundungen entstehen.

1) Jahresdurchschnittswerte; 2) Stichtag jeweils 30. Juni.

Quellen: Arbeitskreis “Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“;

Bundesagentur für Arbeit, vorläufige Zahlen, Hinweis: Aufgrund einer Revision der Bundesagentur für Arbeit können diese Daten von zuvor veröffentlichten Daten abweichen.

Jahr Erwerbstätige1) Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte2) Arbeitslose1)
Anzahl
2004 5.514.100 3.727.707 340.943
2005 5.525.800 3.726.967 385.267
2006 5.564.500 3.755.294 348.697
2007 5.662.000 3.822.445 271.663
2008 5.748.300 3.913.754 228.646
2009 5.711.100 3.873.890 284.168
2010 5.710.100 3.912.330 272.656
2011 5.798.800 4.004.578 226.918
2012 5.881.700 4.111.777 222.202
2013 5.945.100 4.173.813 233.956
2014 6.016.200 4.266.000 230.372
Veränderung zum Vorjahr (Anzahl)
2004 +15.000 −43.002 +4.062
2005 +11.600 −740 +44.324
2006 +38.700 +28.327 −36.570
2007 +97.500 +67.151 −77.034
2008 +86.300 +91.309 −43.017
2009 −37.100 −39.864 +55.522
2010 −1.100 +38.440 −11.512
2011 +88.700 +92.248 −45.738
2012 +82.900 +107.199 −4.716
2013 +63.400 +62.036 +11.754
2014 +71.100 +92.187 −3.584

 

Schaubild 3

Schaubild 3: Erwerbstätige in Baden-Württemberg 2000 bis 2014 nach der Revision 2014 im Vergleich zu den bisherigen Ergebnissen vor Revision

 

Erwerbstätige in Baden-Württemberg 2000 bis 2014 nach der Revision 2014 im Vergleich zu den bisherigen Ergebnissen vor Revision*)
Jahr vor Revision nach Revision
*) Jahresdurchschnitte (Inlandskonzept).

Quelle: Arbeitskreis “Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder

2000 5.435.700 5.499.600
2001 5.507.500 5.547.400
2002 5.504.200 5.551.400
2003 5.464.900 5.499.100
2004 5.474.400 5.514.100
2005 5.480.000 5.525.800
2006 5.505.400 5.564.500
2007 5.599.600 5.662.000
2008 5.680.400 5.748.300
2009 5.635.300 5.711.100
2010 5.641.700 5.710.100
2011 5.730.000 5.798.800
2012 5.801.800 5.881.700
2013 5.863.000 5.945.100
2014 6.016.200

i

Weitere Informationen

 

Wichtiger Hinweis zur Revision der Erwerbstätigenrechnung

Mit der heutigen Veröffentlichung legt das Statistische Landesamt neu berechnete Zeitreihen ab 2000 zur Erwerbstätigkeit im Rahmen der Generalrevision 2014 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) vor. Die Revision war notwendig, um das Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010) in die deutsche VGR zu integrieren. Diese Generalrevision wurde auch dazu genutzt, die bisherigen Datengrundlagen und Berechnungen für den gesamten Zeitraum ab 2000 zu überprüfen und neue Informationen in das Rechenwerk einzuarbeiten. In die Überarbeitung der Zeitreihen zur Erwerbstätigkeit wurden auch die neuen Datenreihen der Beschäftigungsstatistik ab dem Jahr 2000 gemäß der jüngsten Datenrevision der Bundesagentur für Arbeit und die erwerbsstatistischen Ergebnisse des Zensus 2011 einbezogen. Durch die Revision ergibt sich in Baden‑Württemberg im Zeitraum 2000 bis 2013 in allen Jahren eine leichte Niveauanhebung der Erwerbstätigenzahlen (siehe Schaubild). Die revidierten Erwerbstätigenzahlen liegen in Baden‑Württemberg im Zeitraum 2000 bis 2013 jahresdurchschnittlich um rund 60 000 oder 1,1 Prozent über den bisherigen Ergebnissen, bundesweit beträgt der entsprechende Zuwachs 1,0 Prozent. Der bisher dargestellte konjunkturelle Verlauf der Erwerbstätigkeit wurde durch die Revision bestätigt. Die hier dargestellten revidierten Ergebnisse sind nicht mit Ergebnissen früherer Veröffentlichungen des Arbeitskreises »Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder« vergleichbar.

Begriffliche Erläuterung

Die Erwerbstätigen umfassen neben den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern auch Beamte, Selbstständige einschließlich mithelfende Familienangehörige und ausschließlich marginal Beschäftigte wie Personen mit Minijobs oder Arbeitsgelegenheiten.

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 27.01.2015

 

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Zahl der Erwerbstätigen im Land erreicht neuen Rekord

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Zahl der Erwerbstätigen im Land hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht. Mit 6,02 Millionen Menschen hätten nach vorläufigen Berechnungen so viele Arbeit gehabt wie nie zuvor, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mit. Im bundesweiten Vergleich sei Baden-Württemberg mit einem Plus von 1,2 Prozent das Land mit dem stärksten Zuwachs nach Berlin (plus 1,7 Prozent) gewesen. Deutschlandweit stieg die Erwerbstätigenzahl um 0,9 Prozent auf fast 42,7 Millionen. Für 2015 rechnen die Statistiker mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl.

Neue Arbeitsplätze wurden im Südwesten vor allem im Dienstleistungssektor geschaffen: mit einem Zuwachs von 54 500 Jobs (plus 1,4 Prozent) waren das 77 Prozent aller neu entstandenen Arbeitsplätze. Die Industrie lieferte mit 15 000 Arbeitsplätzen 21 Prozent der neu geschaffenen Jobs.

Die Erwerbstätigen umfassen nach der Definition der Statistiker neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige einschließlich mithelfende Familienangehöriger und Menschen mit Minijobs oder Arbeitsgelegenheiten.

dpa, 27.01.2015

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Archäologen finden 7000 Jahre altes Dorf

Kirchheim unter Teck (dpa) – Archäologen haben in Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg) eines der frühesten Dörfer des Südwestens ausgegraben. Die Siedlung stamme aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus, wie Grabungsleiter Jörg Bofinger vom Landesamt für Denkmalpflege am Dienstag mitteilte. Mit rund 25 000 Quadratmetern handele es sich auch um die bislang größte jungsteinzeitliche Siedlung, die je in dieser Region gefunden wurde.

In den Lehmhütten dürften vor mehr als 7000 Jahren bis zu 100 Menschen gelebt haben. Mit Hilfe von Fotodrohnen soll das Dorf für die Nachwelt dokumentiert werden. Von Januar 2015 an will die Stadt das Gelände für ein Gewerbegebiet erschließen.

dpa, 25.11.2014

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Zahl der Insolvenzen sinkt im Südwesten weiter

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Zahl der in Zahlungsnöte geratenen Firmen ist in diesem Jahr in Baden-Württemberg weiter zurückgegangen. Von Januar bis September sei bei den Amtsgerichten im Land über 1337 Insolvenzverfahren entschieden worden, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Das waren gut 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Unter den Firmen, für die ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, war unter anderem das Solarunternehmen Sunways, der Schwarzwälder Maschinenbauer Rena, die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG, aber auch der frühere Fußball-Bundesligist SSV Ulm 1846. Rund 10 100 Arbeitnehmer waren von einer Insolvenzanmeldung betroffen.

Auch bundesweit bewegt sich die Zahl der Unternehmenspleiten auf einem Tiefstand, obwohl prominente Firmen wie Weltbild, Prokon oder Strenesse in diesem Jahr für viel Aufmerksamkeit sorgten. In Deutschland ging die Zahl der Firmenpleiten nach Daten der Wirtschaftsauskunftei Creditreform um 8,9 Prozent auf 23 800 zurück und sank damit auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Insolvenzordnung vor 15 Jahren. Ein Grund ist für die gute Lage die vergleichsweise stabile wirtschaftliche Lage und die niedrigen Zinsen, durch die Firmen leichter an billiges Geld kommen.

dpa, 12.12.2014

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Bester Betreuungsschlüssel in Südwest-Krippen

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Kinderkrippen im Südwesten haben den bundesweit besten Betreuungsschlüssel. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden kamen 2014 in Baden-Württemberg im Schnitt 3,1 (2013: 3,3) Kleinkinder auf eine Fachkraft. Im Bundesschnitt sind es 4,4 (2013: 4,6) Kinder pro Erzieher. «Entscheidend ist die Qualität beim Ausbau der U3-Plätze. Wir möchten für die Familien im Land nicht nur möglichst viele, sondern vor allem gute Betreuungsplätze schaffen», sagte die Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg (SPD) am Donnerstag in Stuttgart. Schlusslicht im Länderranking ist Berlin mit 6,6 unter Dreijährigen pro Fachkraft.

Im Doppelhaushalt 2015/16 wurden die Mittel für die Kleinkindbetreuung um insgesamt 190 Millionen Euro aufgestockt. Damit beträgt die Landesbeteiligung 660 Millionen Euro im Jahr 2015 und 795 Millionen Euro 2016. Darüber hinaus finanzieren die Kommunen und die Eltern die Krippen.

dpa, 29.12.2014

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Mehr als 215 000 Schafe im Südwesten

Stuttgart (dpa/lsw) – Der Schafbestand in Baden-Württemberg
stagniert. Im Jahr 2014 gab es insgesamt 215 700 Tiere, wie das
Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mitteilte. Damit habe
sich ihre Anzahl praktisch nicht verändert. Die wichtigste
Einzelkategorie sind laut Mitteilung die Mutterschafe, auf die mit
150 900 Tieren rund 70 Prozent aller Schafe entfallen. Von größerer
zahlenmäßiger Bedeutung seien noch die Lämmer und Jungschafe unter
einem Jahr mit 58 800 Tieren. Deren Anteil betrage rund 27 Prozent.

dpa, 29.12.2014

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Besonders wenige Frauen in Uni-Städten im Südwesten arbeiten

Gütersloh (dpa/lsw) – In den Universitätsstädten in Baden-Württemberg
sind 2012 laut einer Studie vergleichsweise wenige Frauen berufstätig
gewesen. Die Frauenbeschäftigungsquote liegt einer Erhebung der
Bertelsmann-Stiftung zufolge in Heidelberg bei 38,7 Prozent und in
Freiburg bei 41,6 Prozent. Auch Karlsruhe, Tübingen und Mannheim
liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 51,8 Prozent.

Im Bundesvergleich steht Baden-Württemberg mit 52,5 Prozent gut da.
Spitzenreiter ist der Kreis Tuttlingen, wo 57,9 Prozent der Frauen
zwischen 18 und 64 Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt
sind, gefolgt vom Kreis Emmendingen (57,8 Prozent). Stuttgart
rangiert mit 50,2 Prozent im Mittelfeld. Gründe für die Verteilung
liefere die Auswertung der Daten nicht, sagte ein Sprecher.

Bundesweit zeigt die Studie deutliche Unterschiede zwischen West und
Ost – in den neuen Bundesländern arbeiten weitaus mehr Frauen. Die
Studie sollte am Mittwoch in Gütersloh vorgestellt werden.

Quelle: dpa, 14.01.2015

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Baden-Württemberg – ein Standort im Vergleich 2013

Inhalt:
Bevölkerung und Soziales
Wirtschaft
Einkommen
Arbeitsmarkt
Bildung
Umwelt
Öffentliche Finanzen

Als PDF ansehen: BW-Ein Standort im Vergleich2013

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