Zahl der Handwerksbetriebe nimmt leicht zu

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Priorität: 4   Ressort: wi   MldZeit: 08.08.14 13:45

bwg0038 4 wi 88 lsw 1977Handwerk/Statistik/
Zahl der Handwerksbetriebe nimmt leicht zu =Stuttgart (dpa/lsw) – In Baden-Württemberg gibt es mehr Handwerksbetriebe: Im   ersten Halbjahr legte ihre Zahl leicht um 0,4 Prozent auf 132 879 Betriebe   zu, wie der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) am Freitag in   Stuttgart mitteilte. Vor allem die Gewerbe, für die kein Meistertitel mehr   notwendig ist, verzeichneten ein Plus. Den größten Zuwachs gab es bei   Fotografen, Fliesenlegern und Friseuren. Im zulassungsfreien Handwerk waren   laut Mitteilung 26 450 Betriebe eingetragen. Mit 82 414 Betrieben im zulassungspflichtigen   Handwerk sei ihre Zahl um 0,3 Prozent im ersten Halbjahr 2014 abermals leicht   zurückgegangen.

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081345 Aug 14

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(Zusammenfassung 1300) Baden-Württembergs Schuldenberg wächst auf 6662 Euro pro Einwohner

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Priorität: 4   Ressort: pl   MldZeit: 14.08.14 13:01

bwg0047 4 pl 295 lsw 2039Finanzen/Statistik/
(Zusammenfassung 1300) Baden-Württembergs Schuldenberg wächst auf 6662 Euro   pro Einwohner =Bund, Länder und auch die Gemeinden haben im vergangenen Jahr Schulden   abgebaut – nicht aber in Baden-Württemberg. Hier stieg der Schuldenstand an   und beträgt nun 6662 Euro pro Einwohner.Wiesbaden/Stuttgart (dpa/lsw) – Trotz guter Steuereinnahmen hat Baden-Württemberg   wie sechs andere Bundesländer im vergangenen Jahr Schulden aufgebaut. Die   Verbindlichkeiten des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen nach   Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag von 68,9   Milliarden auf 70,6 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent – der   höchste Anstieg nach dem Saarland (plus 4,6 Prozent) und Thüringen (plus 3,2   Prozent). Spitzenreiter beim Schuldenabbau war Sachsen (minus 9,5 Prozent).

Der Schuldenstand pro Einwohner belief sich in Baden-Württemberg zum   Jahresende auf 6662 Euro. Damit hat das Land den drittniedrigsten Stand   nach Sachsen (2086 Euro) und Bayern (3200 Euro). Die höchsten Schuldenstände   pro Einwohner verzeichnen Bremen (30 615 Euro), Berlin (17 799 Euro) und das   Saarland (16 860 Euro).

Insgesamt ist die Staatsverschuldung in Deutschland erstmals seit 1950 wieder   gesunken. Bund, Länder und Gemeinden einschließlich der gesetzlichen   Sozialversicherung und der Bundesagentur für Arbeit waren zum Jahresende mit   rund 2,038 Billionen Euro verschuldet. Das waren 30,3 Milliarden Euro (1,5   Prozent) weniger als 2012.

Grund für den Rückgang war nach Angaben der Statistiker vor allem die   Entwicklung bei den Bad Banks. In diese Abwicklungsinstitute hatten   Geldhäuser während der Finanzkrise mit staatlicher Hilfe milliardenschwere   Risikopapiere ausgelagert. Dadurch stieg der Schuldenstand Deutschlands. Die   hochriskanten Giftpapiere sollen nach und nach verkauft werden. Das gelang   zuletzt gut, die Bad Banks konnten ihren Schuldenstand weiter reduzieren.

Der Bund konnte seine Verbindlichkeiten um 0,8 Prozent auf 1,28 Billionen   Euro verringern, bei den Ländern insgesamt sank der Schuldenstand um 20,0   Milliarden Euro (minus 3,1 Prozent) auf 624,9 Milliarden Euro. Nur   unwesentlich gingen die Schulden der Gemeinden zurück: um 59 Millionen auf   135,1 Milliarden Euro (0,0 Prozent). Den prozentual stärksten Rückgang wies   die gesetzliche Sozialversicherung aus. Hier lag die Verschuldung bei 631   Millionen Euro und damit um 35 Millionen Euro (minus 5,2 Prozent) niedriger   als 2012.

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dpa bg/lin yyhe/yysw z2 kre

141301 Aug 14

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Karlsruher Intendant: Theater im Südwesten stehen für «Spitzenkultur»

Priorität: 4 Ressort: ku MldZeit: 12.09.14 15:28

bwg0058 4 ku 81 lsw 2935Theater/Auszeichnungen/ Karlsruher Intendant: Theater im Südwesten stehen für   «Spitzenkultur» =Karlsruhe (dpa/lsw) – Baden-Württemberg hat von allen Bundesländern die   meisten Nominierungen für die acht Kategorien des Deutschen Theaterpreises   «Der Faust» erhalten – für den Generalintendanten des Badischen   Staatstheaters, Peter Spuhler, ist das ein Beleg für die «Spitzenkultur» der   Profi-Bühnen im Südwesten. Kein anderes Bundesland könne da mithalten, sagte   Spuhler der Nachrichtenagentur dpa. Mit den Trends der Bürgerbühne und des   Volkstheaters setze man ganz bewusst auf Partizipation, sagte Spuhler. «Der   Steuerzahler soll in den Kunstprozess integriert und diesem dadurch näher   gebracht werden.»

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121528 Sep 14

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Fahrrad als LKW: Laster ohne Laster

Ist das Fahrrad der bessere Lkw? In der Stadt schon, findet der ökologische Verkehrsklub VCD und zeigt saubere Lastenräder, wo bisher nur laute und spritdurstige Nutzfahrzeuge parkten: auf der IAA in Hannover.

Fast lautlos rollt Lars Mittelstädt mit seinem Fahrrad-Taxi auf den Messestand der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. “Ich hatte bestimmt die kürzeste Anreise”, sagt der Unternehmer fröhlich. Nur zehn Kilometer sei es aus der Innenstadt bis zum Messegelände. Dann nimmt er ein Putzmittel aus seinem Velo-Kofferraum, streift sich Latex-Handschuhe über und bearbeitet Pedale und die Außenverkleidung seines Fahrrads mit Pril und Spiritus.

Lars Mittelstädt ist – das sagt er selber – ein Exot auf der Messe, die noch bis zum 2. Oktober läuft. Der 48-Jährige und sein Fahrrad sind umgeben von tonnenschweren Lkw, Bussen und Kleintransportern in den benachbarten Hallen. Der ehemalige Banker, genervt von seinem alten Job, sattelte vor fünf Jahren in die Fahrradbranche um. Nun präsentiert er sein “CycloCargo” am Stand des ökologisch orientierten Verkehrsklubs VCD, der noch weitere Lastenfahrräderausstellt.

 

“Manchmal muss man dorthin gehen, wo sich nicht alle freuen, dass man da ist”, sagt Wasilis von Rauch vom VCD-Projekt “Lasten auf Rädern”. Die Aktion des alternativen Verkehrklubs zielt gegen den unnötigen Einsatz von Lastern und Transportern in Ballungsräumen, mit denen Hersteller wie VW oder Daimler fette Geschäfte machen.

Wenn es zum Beispiel nach den Plänen der Europäischen Union geht, dann soll es künftig mehr Leute wie Lars Mittelstädt geben: Im “Weißbuch Verkehr” spricht sich die EU-Kommission für eine CO2-freie Stadtlogistik bis 2050 aus. Nach einer Studie könnten 51 Prozent aller motorisierten Transporte in europäischen Städten auf Lastenräder verlegt werden.

20.000 Kilometer pro Jahr auf dem Lastenrad

Es ist Dienstagnachmittag, zwei Tage vor dem offiziellen Messestart. Auf dem VCD-Stand liegt noch Schutzfolie auf dem Boden. Gegenüber baut ein chinesischer Zulieferer für Lkw-Türschlösser seine Werbefläche auf. In Halle 24 kreist der Hammer, dröhnen Bohrmaschinen, nach und nach rollen die verschiedenen Lastenfahrräder auf die 80 Quadratmeter große Ausstellungsfläche.

Darunter ein Dreirad der Marke SpeedBike, das von privaten Postzustellern gerne verwendet wird, ein Gobax, besonders beliebt bei Pizza-Diensten und anderen Essenszustellern oder Lastenrad-Klassiker wie ein Bullit oder UrbanArrow.

Lastenfahrräder sind tatsächlich so etwas wie die Lkw in der Fahrradbranche: Ein normales Fahrradmuss nach DIN-Norm 120 Kilo verkraften. Lastenräder wie das Gobax sind für 200 Kilo und mehr ausgelegt. Damit das Rad dem höheren Gewicht Stand hält, sind viele Spezialteile verbaut, zum Beispiel verstärkte Speichen. Allein die Reifen bieten einen dreifachen Pannenschutz.

Anders als bei den großen Lkw-Herstellern und Zulieferern stehen am Stand des VCD keine Männer in schwarzen Anzügen und Krawatten herum. Die Fahrradszene ist vergleichsweise klein, hemdsärmelig und packt noch selber an.

Thomas Klotzbücher ist Produktmanager der Marke Gobax, er trägt ein T-Shirt und hat das Fahrrad seiner Firma selber mitentwickelt. Entstanden ist das Projekt in Tübingen. Deren grüner Oberbürgermeister Boris Palmer soll einen Bekannten mit einem Pizzadienst gefragt haben, ob er keine Alternative zu seinen stinkenden Rollern besäße. Der Pizza-Besitzer ist nun Miteigentümer des Fahrradherstellers Gobax.

Kunden von Gobax, darunter verschiedene Pizza-Ketten, fahren etwa 20.000 Kilometer im Jahr mit dem Rad – mehr als ein durchschnittlicher Autofahrer in Deutschland zurücklegt.

E-Motoren beflügeln den Trend

Dass zunehmend auch große Unternehmen auf Lastenräder umsteigen, liegt am Kostenvorteil – auch wenn gute Lastenräder mit einem Anschaffungspreis von 2500 bis 4000 Euro nicht billig sind. So kommt der VCD bei einem Lastenrad im Vergleich zu einem VW Polo 1.4 TDI auf eine jährliche Ersparnis von 3298 Euro. Große Zustelldienste wie DHL oder UPS fahren mittlerweile ihre Pakete mit dem Rad aus – auch in Hamburg kommt beim ersten Innenstadt-Ikea das “Billy”-Regal per Lastenfahrrad.

Der Trend zum zweirädrigen Packesel wird ausgerechnet von einer Technik beflügelt, welche die Politik vor allem in der Autoindustrie begrüßt: dem Elektromotor. “So kann ich locker 50 Kilo und mehr transportieren”, sagt VCD-Mann Rauch.

 

Wie viele Lastenräder tatsächlich verkauft werden, darüber gibt es bisher keine gesonderte Statistik. Fakt ist jedoch, dass die Zahl der E-Fahrräder weiter steigt – darunter auch ein Großteil Lastenfahrräder. Erst im vergangenen Jahr wuchs der Markt der stromunterstützten Velos um acht Prozent auf 410.000 in Deutschland.

Auch das Taxi von Lars Mittelstädt rollt mit E-Unterstützung. Mittlerweile glänzt es zwischen den Lkw – nicht nur durch Politur, sondern auch von der Abgas-Bilanz. Wenn das Geschäft mit dem Rad irgendwann den Durchbruch schafft, “dann waren wir als Erste mit dabei”, sagt Mittelstädt.

 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/lastenfahrraeder-verkehrsklub-vcd-stellt-auf-der-nutzfahrzeug-iaa-aus-a-993428.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=https://www.google.de/

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Studie: Menschen in Baden zufriedener als in Württemberg

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

08.10.14 12:36

Gesellschaft/
Studie: Menschen in Baden zufriedener als in Württemberg =Berlin (dpa/lsw) – Die Menschen in Baden sind laut einer Studie etwas   zufriedener als ihre Nachbarn in Württemberg. Nach den Ergebnissen des Glücksatlas   2014,- den die Deutsche Post am Mittwoch in Berlin vorstellte,   landete Baden im bundesweiten Vergleich auf Platz vier, Württemberg kam auf   Rang sieben. Beide Regionen punkten demnach vor allem mit einer niedrigen   Arbeitslosigkeit und hohen Einkommen. In Württemberg senkt aber unter anderem   der Indikator, dass die Region für Touristen nur wenig attraktiv ist, die   Zufriedenheit. Bundesweit leben die glücklichsten Deutschen in   Schleswig-Holstein, gefolgt von Hamburg und der niedersächsischen Nordsee. Am   wenigsten zufrieden sind die Menschen demnach in Brandenburg.
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Stärkster Anstieg der Einwohnerzahl Baden-Württembergs seit 2001

Bevölkerungsplus von 62 200 Personen aufgrund hoher Wanderungsgewinne und eines leicht gesunkenen Geburtendefizits im vergangenen Jahr

Die Einwohnerzahl Baden-Württembergs ist im Jahr 2013 um 62 200 Personen auf 10 631 300 Einwohner1) angestiegen. Damit fiel der Bevölkerungszuwachs im vergangenen Jahr so stark aus wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr, so das Statistische Landesamt. 2012 lag der Anstieg der Einwohnerzahl im Südwesten noch bei 54 600 Personen, in den Jahren 2008 und 2009 war sie sogar rückläufig.

Die positive Bevölkerungsentwicklung im Land ist ganz überwiegend auf eine hohe Zuwanderung zurückzuführen: Der Wanderungsgewinn, also die Differenz zwischen Zu- und Fortziehenden, lag im vergangenen Jahr bei 71 400 Personen. Damit hat sich das Wanderungsplus das vierte Jahr in Folge erhöht. Vier Jahre zuvor zogen lediglich 3 400 Personen mehr nach Baden-Württemberg zu als fort.

Begünstigt wurde diese dynamische Bevölkerungsentwicklung im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Landesamtes aber auch dadurch, dass das Geburtendefizit, also die Differenz zwischen der Zahl der Geborenen und der Gestorbenen, von 11 100 Personen im Jahr 2012 auf zuletzt 10 400 leicht zurückgegangen ist. Zwar ist die Gestorbenenzahl im Land nochmals von ca. 100 600 im Jahr 2012 auf 101 900 im vergangenen Jahr angestiegen – der höchste Wert seit der Gründung des Landes im Jahr 1952. Gleichzeitig hat sich aber auch die Geborenenzahl von 89 500 auf 91 500 erhöht.

Von den 44 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs konnten im vergangenen Jahr immerhin 39 ihre Einwohnerzahl steigern. Unter ihnen waren 12 Kreise, bei denen der Anstieg bei über 2 000 Personen lag. Den mit Abstand höchsten Bevölkerungszuwachs verzeichnete die Landeshauptstadt Stuttgart mit einem Plus von 6 400 Personen, gefolgt vom Landkreis Ludwigsburg (+4 900), dem Rhein-Neckar-Kreis sowie dem Landkreis Esslingen (jeweils +3 700). Bevölkerungsrückgänge gab es dagegen lediglich im Neckar-Odenwald- und im Zollernalbkreis sowie in den Landkreisen Freudenstadt, Rottweil und Sigmaringen; das Minus war mit jeweils weniger als 300 Personen aber relativ gering.

Der Stadtkreis Stuttgart mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs hat hierbei sowohl von einem Geburtenüberschuss – also mehr Geburten als Sterbefälle – als auch von Wanderungsgewinnen – mehr Zu- als Fortzüge – profitiert. Diese günstige Konstellation gab es im vergangenen Jahr in immerhin noch acht weiteren Kreisen: In den Stadtkreisen Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Ulm und Karlsruhe sowie in den Landkreisen Ludwigsburg, Tübingen, Böblingen und im Alb-Donau-Kreis. Dagegen waren im vergangenen Jahr lediglich im Landkreis Rottweil sowohl der Geburten- als auch der Wanderungssaldo negativ.

Mit welcher künftigen Bevölkerungsentwicklung ist im Land zu rechnen? Vor allem die vollständige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes seit dem 1. Mai 2011 für Bürger von acht osteuropäischen Staaten in Verbindung mit einer weiterhin günstigen Arbeitsplatzentwicklung im Südwesten könnte dazu führen, dass die Zuwanderung zunächst relativ hoch bleiben und deshalb die Einwohnerzahl im Südwesten in den nächsten Jahren noch ansteigen wird. Mittel- und langfristig dürfte aber die Zuwanderung vor allem deshalb sinken, weil die besonders »wanderungsaktive« junge Bevölkerung auch in den Hauptherkunftsgebieten im Ausland aufgrund der Altersstruktur zurückgehen wird.

Das Statistische Landesamt kommt in seiner aktuellen Bevölkerungsvorausrechnung deshalb zu dem Ergebnis, dass die Einwohnerzahl im Südwesten noch bis zum Jahr 2021 ansteigen und erst danach sinken wird.2) Denn aufgrund der Altersstruktur der Bevölkerung – immer mehr ältere stehen immer weniger junge Menschen gegenüber – wird sich das Geburtendefizit stetig vergrößern. Die zu erwartenden künftigen Wanderungsgewinne werden dann aller Voraussicht nach das deutlich steigende Geburtendefizit nicht mehr kompensieren können.

 

 

 

 

http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2014351.asp

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Wenn das Buch nach Hause kommt

Öffentliche Büchereien in der Region stellen sich der Herausforderung neuer Medien. Die Stadtbibliothek Singen war die erste in der Region, die mit der Onleihe startete

Baden-Württemberger gehören zu den fleißigsten Bücherwürmern in Deutschland. Bezogen nur auf öffentliche Büchereien entleiht, rein rechnerisch, jeder Einwohner 6,5 Medien im Jahr. Bundesweit sind es nach Angaben des Statistischen Landesamts im Schnitt fünf Medien.

Das breite Interesse an Büchern, Hörbüchern, Zeitungen und Zeitschriften spiegelt auch die Bibliothekslandschaft zwischen Schwarzwald, Alb und Bodensee wider. In jeder größeren Gemeinde findet sich eine Bibliothek, die mit den modernen Attributen der elektronischen Ausleihe ausgestattet ist. Onleihe sei längst Bestandteil der öffentlichen Büchereien, sagt Barbara Grieshaber, Leiterin der Singener Stadtbibliothek. Sie ist seit fast vier Jahrzehnten Bibliothekarin und stellte vor wenigen Jahren in der Stadt am Hohentwiel für die öffentliche Bücherei die Weichen in die Zukunft. Als sie bei einer Fortbildung im Jahr 2008 zum ersten Mal mit dem Thema Internet-Ausleihe konfrontiert wurde, sei sie noch davon ausgegangen, dass dies Zukunftsmusik sei, über die sie sich noch lange Zeit keine Gedanken machen müsse. „Aber dann beschäftigte es immer mehr Bibliotheken“, erinnert sich Barbara Grieshaber. 2011 war es dann soweit. „Wir mussten eine Menge Geld in die Hand nehmen, und das ging nur über eine Stiftung.“ Die Sparkassen-Stiftung gab 17 000 Euro dazu, die Hälfte der Investitionen etwa in Software und Computer. Damit war Singen nach der Universitätsstadt Freiburg die zweite Stadt im Regierungspräsidium, die eine elektronische Ausleihe anbot.

Die 8000 Nutzer können seither neben dem klassischen Weg der Ausleihe von Büchern, Spielen, Hörbüchern und Videos auch zu Hause E-Books herunterladen oder klassische Musik hören – von Karajan bis Netrebko. „Sie müssen nur bei der Stadtbibliothek registriert sein“, erläutert Grieshaber. Kosten für den Nutzer: zehn Euro im Jahr. Inzwischen werden bis zu 8 Prozent aller Medien in der Singener Stadtbibliothek online ausgeliehen, Tendenz langsam steigend. Für jedes neue Buch erwirbt die Bücherei eine Lizenz bei dem entsprechenden Verlag. Dann kann das Buch, die Zeitung, die CD oder das Video online ausgeliehen werden. Ist das Medium verliehen, so kann man sich vormerken lassen. „Es gibt nichts, was nicht geht in der Onleihe“, so lautet die Erkenntnis der Bibliothekarin. Belletristik, Krimis, Historisches, Fantasie und – Erotik-Literatur. Die werde online aufs iPad oder den eBook-Reader „mehr ausgeliehen als sonst“, sagt sie schmunzelnd.

Inzwischen sind auch andere Bibliotheken im Kreis Konstanz dem Singener Vorbild gefolgt und haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen. Konstanz und Radolfzell gehören bereits dazu, Stockach und Engen folgen in Kürze. Das Angebot für die Nutzer werde umfangreicher, sagt die Singener Bibliotheks-Chefin. Die Onleihe umfasst inzwischen auch namhafte große Verlage wie Hanser und Fischer, die anfangs noch skeptisch waren. „Etwa die Hälfte einer Bestsellerliste können Sie bei uns online ausleihen“, erklärt Grieshaber. Die Dauer beträgt bei E-Books drei Wochen, bei Tageszeitungen 2 Stunden, bei Zeitschriften einen Tag.

Das Programm wird von den Mitarbeitern der Bibliotheken reihum ständig aktualisiert, dafür reicht ein Teil des Etats gerade aus (derzeit 75 000 Euro). Die Zukunft der öffentlichen Büchereien sieht Grieshaber aber nicht in Gefahr. Das gedruckte Buch dominiere weiterhin. Sei der Bestand früher zehn Jahre aktuell gewesen, so ist dieser Zeitraum auf drei Jahre geschrumpft. Die Büchereien müssten sich vom klassischen Angebot lösen und mehr Veranstaltungen anbieten, urteilt die Bibliotheksleiterin. Im Foyer der hellen, freundlichen Stadtbücherei in Singens Haupteinkaufsstraße befindet sich auch ein Café als Treffpunkt, das mit der Caritas betrieben wird. Lesungen wie der Krimisommer locken manchen ins Publikum, der sich seine Bücher sonst auch gern in der Buchhandlung kauft. Die Bibliothek ist offen für jeden.

 

http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/themensk/Wenn-das-Buch-nach-Hause-kommt;art417921,7294019

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Immer weniger Winzer in Baden-Württemberg

Stuttgart

Von 16.200 Winzer-Betrieben im Jahr 2000 waren Ende 2013 lediglich 10.780 übrig, wie der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband am Mittwoch mitteilte. Rund 70 Prozent der Rebflächen im Land werden von Genossenschaften bewirtschaftet. Insbesondere kleine Nebenerwerbsbetriebe geben den Angaben zufolge vermehrt auf. Zugleich steigt die Zahl größerer Weingärtner mit einer Fläche von mehr als fünf Hektar. Zudem schließen sich einige Weingärtner zusammen, was ebenfalls zu geringeren Zahlen führt.

Stand: 08.10.2014, 14.44 Uhr

 

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart-immer-weniger-winzer-in-baden-wuerttemberg/-/id=1622/nid=1622/did=14308608/1afll4h/

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Studie: Badener sind zufriedener als Württemberger

Die Menschen in Baden sind laut einer Studie etwas zufriedener als ihre Nachbarn in Württemberg.

Berlin. Nach den Ergebnissen des Glücksatlas 2014, den die Deutsche Post am Mittwoch in Berlin vorstellte, landete Baden im bundesweiten Vergleich auf Rang vier und verbesserte sich damit um einen Platz. Württemberg kam auf Rang sieben – ebenso wie im Vorjahr. Spitzenreiter ist der Norden Deutschlands.

Baden und Württemberg punkten demnach vor allem mit einer niedrigen Arbeitslosigkeit, hohen Einkommen und einem niedrigen Anteil an Pflegebedürftigen. Über hohe Preise für Bauland ärgern sich beide Regionen, in Württemberg senkt zudem der Indikator, dass die Region für Touristen nur wenig attraktiv ist, die Zufriedenheit.

Der Studie liegen Daten aus dem Sozio-ökonomischen Panel – einer regelmäßigen Befragung privater Haushalte – und einer repräsentativen Forsa-Umfrage zugrunde. Danach liegt das Zufriedenheitslevel der Deutschen seit Jahren auf einer Skala von 0 bis 10 stabil bei 7 Punkten auf einem “historischen Glücksniveau”, so die Forscher. Insgesamt wurde in der Studie die Lebenszufriedenheit in 19 Regionen Deutschlands analysiert.

Bundesweit leben die glücklichsten Deutschen in Schleswig-Holstein, gefolgt von Hamburg und der niedersächsischen Nordsee. Am wenigsten zufrieden sind die Menschen demnach in Brandenburg. Menschen im Osten Deutschlands sind laut Studie im Schnitt 0,36 Punkte unzufriedener als im Westen.

Eine Sonderbefragung zeigt zudem, dass Menschen mit schwerer Behinderung ebenfalls weniger zufrieden sind: Die meisten wünschen sich mehr Unterstützung im Umgang mit Behörden.

08.10.2014 – 13:07 Uhr | geändert: 08.10.2014 – 14:52 Uhr
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Inventur: Wald im Südwesten ist bunter, dicker und älter geworden (Foto – Archiv)

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Priorität: 4   Ressort: vm   MldZeit: 09.10.14 11:29

bwg0036 4 vm 133 lsw 1521Agrar/Wald/
Inventur: Wald im Südwesten ist bunter, dicker und älter geworden (Foto –   Archiv) =Stuttgart (dpa/lsw) – Der Wald in Baden-Württemberg wird immer bunter, dicker   und älter. Das ist das Landesergebnis der bundesweiten Waldinventur, wie Forstminister   Alexander Bonde (Grüne)am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im   Vergleich zu den Zahlen von vor 25 Jahren ist die Waldfläche stabil   geblieben, das durchschnittliche Baumalter hat zugenommen und die Bäume sind   im Schnitt dicker. Und bei den Baumarten ist der Wald deutlich bunter   geworden.Bundesweit Spitze ist Baden-Württemberg demnach beim Anteil der naturnahen   Wälder von 50,4 Prozent. 38,4 Prozent der Landesfläche sind bewaldet – nur   Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben einen höheren Waldanteil. Im   Land stehen knapp 20 Milliarden Bäume, die größer als 20 Zentimeter sind. Auf   jeden Einwohner kommen 78 Bäume. Doch die Unterschiede sind groß: drei Bäume   kommen auf jeden Mannheimer, 251 auf jeden Bürger im Kreis Freudenstadt.

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## Redaktionelle Hinweise – Zusammenfassung bis 1500 – 35 Zl

## Orte
- [Königin-Olga-Bau](Stauffenbergstraße, 70173 Stuttgart, Deutschland)

- [Ministerium](Kernerplatz 10, 70182 Stuttgart, Deutschland)

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## Kontakte
- Autor: Roland Böhm (Stuttgart), +49 711 16262223, <boehm.roland@dpa.com> – Redaktion:   Marco Krefting (Stuttgart), +49 711 1626237220, <stuttgart@dpa.com> – Foto: Newsdesk,   +49 30 2852 31515, <foto@dpa.com>

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091129 Okt 14

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