Bundesweit arbeitet fast jeder vierte ausländische Ingenieur in Baden-Württemberg

Die meisten Ingenieurfachkräfte mit ausländischem Pass stammen aus Europa

Zur Jahresmitte 2013 arbeiteten rund 12 000 ausländische Ingenieure in Baden-Württemberg. Das waren nach Bayern bundesweit die meisten Ingenieurfachkräfte mit ausländischem Pass. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, hatten von den insgesamt 52 000 ausländischen Ingenieurfachkräften in Deutschland 23 Prozent oder knapp jeder Vierte ihren Arbeitsplatz im Südwesten. 2013 arbeiteten insgesamt 2,39 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit ausländischem Pass in Deutschland, darunter 497 000 in Baden-Württemberg.

Die ausländischen Ingenieurfachkräfte im Südwesten stammen aus allen Teilen der Welt. Die mit Abstand größte Gruppe mit rund 8 400 Ingenieurfachkräften (72 Prozent) kommt jedoch aus dem europäischen Ausland. Weitere 2 000 Ingenieurfachkräfte stammen aus Asien und mit gut 1 300 Ingenieurfachkräften eine vergleichsweise geringe Zahl aus den übrigen Kontinenten. Unter den einzelnen Herkunftsländern war Frankreich mit 1 600 Ingenieurfachkräften zahlenmäßig am stärksten vertreten, gefolgt von Italien (870 Ingenieurfachkräfte) und der Türkei (820 Ingenieurfachkräfte). Alle drei Länder zählen zu den 11 am stärksten im Land vertretenen Nationalitätengruppen. Aus Spanien und Österreich stammen 710 bzw. 550 Ingenieurfachkräfte und damit ähnlich viele wie aus China und Indien (650 bzw. 540 Ingenieurfachkräfte).

Die ausländischen Ingenieurfachkräfte waren zur Jahresmitte 2013 im Durchschnitt 36,4 Jahre alt und damit nicht nur jünger als alle im Land Beschäftigten mit ausländischem Pass (39,1 Jahre), sondern auch deutlich jünger als ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen. Die deutschen Ingenieurfachkräfte waren durchschnittlich 42 Jahre alt und damit geringfügig älter als alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit deutscher Nationalität (41,4 Jahre).

 

 

 

http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2014277.asp

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(Hintergrund) Baden-Württemberger werden immer älter ptx

bwg0013 4 pl 157  lsw 0677

Soziales/Senioren/Geriatrie/
(Hintergrund)
Baden-Württemberger werden immer älter =

Karlsruhe/Stuttgart (dpa/lsw) – Baden-Württemberger werden immer
älter: Nach den Zahlen vom Statistischen Landesamt aus den
Sterbetafeln 2009/11 werden Männer im Land im Schnitt 79,2 Jahre alt,
Frauen 83,6. Damit stieg die Lebenserwartung in vier Jahrzehnten um
10,7 Jahren bei Männern und 9,1 Jahren bei Frauen.

Knapp 2,6 Millionen über 60-Jährige leben im Südwesten. In den
kommenden Jahrzehnten werden geburtenstarke Jahrgänge von zahlenmäßig
kleineren ersetzt. Laut Bevölkerungsvorausrechnung erhöht sich die
Zahl der über 60-Jährigen auf etwa 3,4 Millionen Menschen 2030.

Innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe wiederum wächst der Anteil der
Hochbetagten (über 85-Jährige). 2008 lebten im Südwesten 235 000
Hochbetagte, bis 2030 dürften es nach der Prognose 434 000 sein. Bis
2050 wird fast mit einer Verdreifachung – 700 000 – ausgegangen.

Ältere Menschen in Baden-Württemberg sind insgesamt seltener
pflegebedürftig als in anderen Bundesländern. So hatte das Land Ende
2011 mit 2,6 Prozent der Gesamtbevölkerung bundesweit die geringste
Pflegequote (Bundesschnitt: 3,1 Prozent). Ende 2011 waren in
Baden-Württemberg 278 295 Menschen pflegebedürftig.

# dpa-Notizblock

## Internet
- [Geriatriekonzept Baden-Württemberg](http://dpaq.de/BfBux)

## Orte
- [Sozialministerium](Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart,
Deutschland)
- [Geriatriezentrum Karlsruhe](Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe,
Deutschland)

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- Sozialministerium +49 711 123-3547
- Statistisches Landesamt +49 711 641-2451

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dpa skf yyswb w4 kre

060745 Aug 14

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Alte Dame unter Volldampf

Martin Cyris,  03.08.2014 10:00 Uhr

Die Dampflok Liesele vor dem Kloster Neresheim ist ein beliebtes Fotomotiv.Foto: Cyris

 

 

Neresheim – Ein Mann steht unter Dampf. Gierig wie ein Verdurstender zieht Hermann Hafner an seiner Sprudelflasche. Schon der zweiten innerhalb kurzer Zeit. Hermann Hafner hantiert im Führerhaus einer alten Dampflok im schwäbischen Härtsfeld herum. Draußen brütet die Sonne, drinnen die Feuerbüchse. Der Dampflokführer schwitzt aus allen Poren.

In der Feuerbüchse, wie der Verbrennungsraum in der schwarzen Lok offiziell heißt, glüht schwere Steinkohle. Sie erzeugt eine Bullenhitze. Die ist nötig, um den Wasserkessel zu erwärmen. Der zischend heiße Wasserdampf bringt sogar alte Damen auf Trab.

Liesele, so wird die Lok genannt, hat einige Semester auf dem Buckel: Sie ist Baujahr 1913, also 101 Jahre alt. „Sie ist eine gutmütige Lok“, sagt Hermann Hafner. Dabei war Liesele längst aufs Altenteil abgeschoben worden. Auf einen Kinderspielplatz in Heidenheim an der Brenz. Das war nach der Stilllegung der einstigen Härtsfeldbahn im Jahre 1972.

 

Der Verein stemmt die Arbeit in Eigenleistung und mit Hilfe von Spenden

1986 wurde sie zurück in ihr altes Revier verfrachtet und danach aufwendig restauriert. Acht Jahre lang. Nachdem endlich auch wieder Schienen verlegt worden waren, konnte die Volldampfseniorin zurück auf die Piste. Seit 2001 fährt sie als Museumsbahn ihre alte, angestammte Strecke ab. Zumindest einen Teil davon.

Der ehemals 55,5 Kilometer lange Gleisverlauf der originalen Härtsfeldbahn von Aalen nach Dillingen wurde nach der Stilllegung fast komplett abgebaut. „Nur noch wenige Meter Gleis in den Bahnübergängen blieben übrig“, sagt Jürgen Ranger vom Härtsfeld-Museumsbahn e. V. Der Verein hat alles in Eigenleistung und mit Hilfe von Spenden gestemmt.

Die Museumsbahn erstreckt sich ein paar Kilometer vom Bahnhof Neresheim bis zur Station Sägmühle, mitten im fast unverbauten Egautal. Mit an Bord: Dampflokführer, Zugbegleiter und Schaffner. Besser: Konduktöre. Es handelt sich schließlich um eine echt schwäbische Eisenbahn. Das Personal rekrutiert sich allesamt aus dem Härtsfeld-Museumsbahn-Verein. Zumeist Eisenbahnfreunde, aber auch Heimatverbundene, denen das Härtsfeld am Herzen liegt. Die Hochfläche auf der Ostalb wird von den Touristenströmen eher links liegen gelassen. Die verträumt wirkende Landschaft ist etwas für Ruhesuchende.

Weil die Bahn so rattert, trägt sie den Spitznamen Schättere

Wenn Liesele über die Schienen rattert, ist es für ein paar Minuten aus mit der Stille. Die Härtsfeldbahn trug früher deshalb auch den Spitznamen „Schättere“. Weil sie beim Fahren so ächzt und scheppert. Aber auch, weil das Zügle einst Treffpunkt war. „Ein Ort zom Schwätza, zom Schättere“, wie Jürgen Ranger erklärt. Der Schättere zu Ehren hat eine lokale Brauerei ein besonderes Gebräu aufgelegt: das Schättere-Pils. Es wird an der Endstation Sägmühle verkauft.

Die Stopps an den Stationen dauern mitunter länger als geplant. Vor allem die kleinen Fahrgäste kümmert es wenig, dass auch für Museumsbahnen ein Fahrplan gilt. Wie den fünfjährigen Luca: „Mami, ich muss mal!“, ruft er. Der Schaffner nickt verständnisvoll und gibt Signal zum Warten. Als Luca wieder auf dem Bahnsteig auftaucht, selbstvergessen und trödelnd, ertönt auch für ihn der Befehl: „Alles einsteigen, bitte!“ Der Schaffner stößt in seine Trillerpfeife, um sodann pflichtbewusst die Tickets zu entwerten. Oder besser: die Billetle. Übrigens bestehend aus jenem pappeähnlichen Material, das Reisenden bis in die achtziger Jahre hinein an den Ticketschaltern in die Hand gedrückt wurde.

Solche Spielereien sind möglich, weil die Museumsbahn nicht unter der Aufsicht der Deutschen Bahn steht. Wohl aber unter dem des Eisenbahnbundesamts. Kleinere Verspätungen gehören deshalb zum Freizeitvergnügen. Mit an Bord sind Wanderer und Radfahrer, Eisenbahnfreaks und Hobbyfotografen.

Das Benediktinerkloster ist die Hauptsehenswürdigkeit im Härtsfeld

Egal zu welcher Jahreszeit – wenn Liesele im Bahnhof Neresheim losrollt, vorbei am fotogenen Kloster Neresheim und durchs Egautal, einem Karstgebiet mit Kalksteinterrassen und Bachauen, in denen sich der Biber wohlfühlt, schlagen die Herzen von Fotografen, Natur- und Nostalgiefans höher. Die Motive wirken wie in einer überdimensionalen Modellbahnanlage. Wenn die Züge vor der beeindruckenden Kulisse der mächtigen Abtei Neresheim vorbeiziehen, scheint es so, als wäre die Zeit stehengeblieben. Das Benediktinerkloster ist die Hauptsehenswürdigkeit im Härtsfeld.

Die Passagiere nehmen freiwillig mit der Holzklasse vorlieb. Mehr Komfort gibt es nicht. Das Erlebnis soll ja originalgetreu sein. Dazu gehört neben der Dampflok auch ein etwas moderner Triebwagen: der T33. Er fuhr ab den fünfziger Jahren auf der Härtsfeldbahn. Sein knalliges Rot und das Eierschalenweiß sind Hingucker in der grünen Landschaft.

„Dort, wo es schön ist, können Museumsbahnen existieren“, sagt Jürgen Ranger vom Härtsfeldbahnverein. Deshalb sei Baden-Württemberg auch bundesweit das Museumsbahnland Nummer eins. Niedersachsen habe zwar eine ähnlich hohe Zahl an historischen Zugstrecken. „Doch wenn man zählt, wo es dampft, dann liegt Baden-Württemberg vorne“, sagt Ranger.

In drei bis vier Jahren sollen 2,5 Kilometer Strecke hinzukommen. Dann endet die Härtsfeld-Museumsbahn am Härtsfeldsee, einem Naherholungsgebiet. Momentan ist die Fahrtzeit hin und zurück mit einer halben Stunde ein relativ kurzes Vergnügen.

 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.eisenbahnromantik-alte-dame-unter-volldampf.4962dbf0-b35b-473e-b790-92c7c75a476f.html

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(Hintergrund) Zahlen zur Kleinkindbetreuung im Südwesten

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Priorität: 4   Ressort: pl   MldZeit: 30.07.14 06:30

bwg0017 4 pl 129 lsw 0517Kindergärten/
(Hintergrund)
Zahlen zur Kleinkindbetreuung im Südwesten =Stuttgart (dpa/lsw) – Im Südwesten werden derzeit fast 77 000 Kleinkinder   betreut. Nach den zum 1. März dieses Jahres erhobenen Zahlen des   Statistischen Bundesamtes sind das 12,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.   Damit entwickelt sich Baden-Württemberg relativ dynamisch und liegt über dem   Bundeswert von 10,6 Prozent, aber hinter dem Spitzenwert von 20 Prozent in   Nordrhein-Westfalen. Von den unter Dreijährigen besuchen mehr als 66 300 eine   der 8618 Kitas im Südwesten, der Rest kommt in der Tagespflege unter.

Die Betreuungsquote für die jüngste Altersgruppe liegt nach Angaben des   Gemeindetags im Schnitt bei knapp unter 30 Prozent – bei einem örtlich sehr   unterschiedlichen Bedarf. Das Kindertagesbetreuungsgesetz hatte einen Wert   von rund einem Drittel als Ziel angegeben. Der Rechtsanspruch auf einen   Betreuungsplatz für unter Dreijährige galt vom 1. August 2013 an.

# dpa-Notizblock

## Internet
- [Destatis](http://dpaq.de/olmCg)

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- Autorin: Julia Giertz (Stuttgart), +49 711 16262 224, <giertz.julia@dpa.com> – Redaktion:   Holger Vieth (Stuttgart), +49 711 1626237220, <stuttgart@dpa.com>

dpa jug yysw w4 vie

300630 Jul 14

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In Ulm geboren – in Ulm gewirkt – mit Ulm verbunden

Siegfried Unseld
28.09.1924 Ulm – 26.10.2002 Frankfurt/Main
Verleger des Suhrkamp Verlags und Insel Verlags

Albert Einstein
14.03.1879 Ulm – 18.04.1955 Princeton
Physiker, Nobelpreisträger, Entdecker der Relativitätstheorie (e = mc²)

Otl Aicher
13.05.1922 Ulm-Söflingen – 01.09.1991 Rotis
Grafikdesigner, Autor, Gründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm zusammen mit Inge Aicher-Scholl und Max Bill. 1962 – 64 Rektor.

Albrecht Ludwig Berblinger, der “Schneider von Ulm”
24.06.1770 – 28.01.1829 Ulm
Berblinger unternahm 1810 erste Gleitflüge mit seinem selbst konstruierten Fluggleiter – 90 Jahre vor Lilienthal. Beim Versuch, die Donau zu überfliegen, scheiterte er 1811 wegen der fehlenden Aufwinde und wurde zum Gespött seiner Landleute.

Amelie Fried
06.09.1958 Ulm
Fernsehmoderatorin (3 nach 9, Stern TV u.a.), Buchautorin (u.a. “Der Mann von nebenan” SAT 1, “Die Störenfrieds”, “Traumfrau mit Nebenwirkungen” ZDF).

Hildegard Knef
28.12.1925 Ulm – 01.02.2002 Berlin
Filmschauspielerin, Buchautorin und Sängerin

Claudia Roth
15.05.1955 Ulm
Bundesvorsitzende der Grünen

Conrad Dietrich Magirus
26.09.1824 – 26.06.1895 Ulm
Gründete in Ulm das Freiwillige Feuerwehrwesen Deutschlands, Gründer der Firma und Feuerwehr-Gerätefabrik Magirus, Erfinder.

Erhard Eppler
09.12.1926 Ulm
Politiker, seit 1956 SPD, u.a. 1968 – 74 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Berthold Huber
15.02.1950 Ulm
Gelernter Werkzeugmacher mit Philosophiestudium. Bundesvorsitzender der IG-Metall.

Ursula Karven
17.09.1964 Ulm-Söflingen
Schauspielerin

Tab Two

Helmut Hattler
12.04.1952 Ulm
Musiker, Mitglied der Gruppen Kraan und Tab Two, jetzt Solokünstler, Gewinner des deutschen Schallplattenpreises “Echo” für 2000.

Joo Krauss
22.11.1966 Ulm-Söflingen
Musiker, Mitglied der Gruppen Kraan und Tab Two, Solotrompeter

Mike Krüger
14.12.1951 Ulm
Kabarettist, Showmaster, Sänger

Dieter und Uli Hoeneß

Dieter Hoeneß
07.01.1953 Ulm
ehemaliger Fußballer und Manager

Uli Hoeneß
05.01.1952 Ulm
ehemaliger Fußballer, Präsident des FC Bayern München

Max Bill
22.12.1908 Winterthur – 02.12.1994 Berlin
Architekt, Gründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm zusammen mit Otl Aicher und Inge Aicher-Scholl. 1951 – 57 Rektor.

Johannes Keppler
27.12.1571 Weil der Stadt – 15.11.1630 Regensburg
Astronom, fand 1626/27 in Ulm Zuflucht und ließ hier u.a. die Rudolphinischen Tafeln drucken, die erstmals eine exakte astronomische Berechnung zuließen. Mit dem Eichgefäß “Kepplerkessel” schuf er im Auftrag des Ulmer Rates die ersten einheitlichen Ulmer Maßsysteme.

Grad Ferdinand von Zeppelin
08.07.1838 Konstanz – 08.03.1917 Berlin
Erfinder des Starrluftschiffes, Ehrenbürger der Stadt Ulm- Während seiner Dienstzeit in Ulm 1874 kam Zeppelin erstmals die Idee eines Luftschiffes.

Peter Zadek
19.05.1926 Berlin – 30.07.2009 Hamburg
Theaterregisseur; zwischen 1959 und 1962 am Ulmer Theater.

Friedrich I. Barbarossa
1122 – 1190
1147 – 1151 Herzog von Schwaben, 1152 Römischer König, 1155 Kaiser. Insgesamt 14 Mal war Barbarossa auf seinen Reisen in seiner Lieblingspfalz Ulm.

Hans und Sophie Scholl

Hans Scholl
22.09.1918 Ingersheim – 22.02.1943 München
Sophie Scholl
09.05.1921 Forchtenberg – 22.02.1943 München

Mitglieder der Widerstandsbewegung “Weiße Rose” in der NS-Zeit.

Dr. Alexander Kluge
14.02.1932 Halberstadt
Schriftsteller, Filmemacher und Medienmanager. Das erste Institut für Filmgestaltung in Deutschland wurde von ihm in Ulm gegründet und ab 1962 zusammen mit Edgar Reitz und Detten Schleiermacher geleitet. Preiträger u.a. des Georg Büchner Preises, des Adolf-Grimm-Preises u.v.m.

Herbert von Karajan
05.04.1908 – 16.07.1989 Salzburg
Dirigent, Kapellmeister am Stadttheater Ulm 19.29 – 1934.

Ludwig Erhard
04.02.1897 Fürth – 05.05.1977 Bonn
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Ulm 1949 – 1972, Bundeswirtschaftsminister, Deutscher Bundeskanzler 1963 – 1966, Ehrenbürger der Stadt Ulm.

Fast ein Ulmer: Harald Schmidt
18.08.1957 Neu-Ulm
Kabarettist und Moderator. Grimme-Preisträger.

 

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Südwesten gehört zu Weltspitze bei Forschung und Entwicklung

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Priorität: 4   Ressort: wi   MldZeit: 25.07.14 12:14

bwg0043 4 wi 147 lsw 1649Konjunktur/
Südwesten gehört zu Weltspitze bei Forschung und Entwicklung =Stuttgart (dpa/lsw) – Baden-Württemberg gehört dem Statistischen Landesamt   zufolge zu den forschungsintensivsten Regionen der Welt. Die Ausgaben für   Forschung und Entwicklung seien im Jahr 2011 auf 19,5 Milliarden Euro   gestiegen und machten damit 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, wie   die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Carmina Brenner, am   Freitag in Stuttgart berichtete. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist es   der Wirtschaftssektor, der am meisten investiert: 2011 wurde ein Anteil von   80,7 Prozent von der Wirtschaft getragen, der Rest vom Land und den Universitäten.

Um in Zukunft den Platz im internationalen Spitzenfeld behaupten zu können,   müsse der Südwesten seine Forschungsanstrengungen jedoch auch weiterhin   ausdehnen, sagte Brenner. Druck kommt aus Asien: China, Südkorea und Singapur   richteten sich zunehmend auf eine forschungsintensive Produktion aus.

Die Erhebung der Statistiker bezieht sich auf einen Zeitraum von 2001 bis   2011. Die Zahlen aus 2011 seien die aktuellsten und durchaus auf 2014   übertragbar, sagte Brenner.

# dpa-Notizblock

## Internet
- [Forschungs- und Entwicklungsmonitor Baden-Württemberg](http://dpaq.de/F36SB)

## Orte
- [Königin-Olga-Bau Stuttgart](Königstraße 9, 70173 Stuttgart, Deutschland)

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Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt

## Ansprechpartner
- Pressestelle Statistisches Landesamt, +49 711 6412451

## dpa-Kontakte
- Autorin: Lena Klimkeit (Stuttgart), +49 711 1626237250, <klimkeit.lena@dpa.com> –   Redaktion: Holger Vieth (Stuttgart), +49 711 1626237220, <stuttgart@dpa.com>

dpa lkl yysw n1 vie

251214 Jul 14

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(Zusammenfassung 1300) Wirtschaft im Südwesten soll stärker wachsen als erwartet

Von Lena Klimkeit, dpa

Priorität: 3   Ressort: wi   MldZeit: 25.07.14 13:02

bwg0053 3 wi 345 lsw 1875Konjunktur/
(Zusammenfassung 1300) Wirtschaft im Südwesten soll stärker wachsen als   erwartet Von Lena Klimkeit, dpa =Während die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verhalten ist, sind die   Aussichten im Südwesten rosig: Für das Gesamtjahr wird mit einem starken   Wachstum gerechnet. Lediglich das Auslandsgeschäft bereitet Sorgen.

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Wirtschaft im Südwesten entwickelt sich besser als   erwartet. «Für das Gesamtjahr 2014 prognostizieren wir ein reales Wachstum   des baden-württembergischen Bruttoinlandsprodukts von rund 2,5 Prozent»,   sagte die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Carmina Brenner, am   Freitag in Stuttgart.

Dieser Wert übertrifft nicht nur die Erwartungen der Statistiker, sondern   auch die von Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD). Das wirtschaftliche   Umfeld für Unternehmen und Beschäftigung 2014 entwickele sich positiv, sagte   Schmid einer Mitteilung zufolge. Der SPD-Politiker hatte Mitte Juli bereits   einen Ausblick auf das laufende Jahr gewagt und ein Wachstum von zwei Prozent   für die Südwest-Wirtschaft für möglich gehalten.

Die Aussichten für Baden-Württemberg sind damit besser als für Deutschland   insgesamt: Die Bundesregierung rechnet 2014 lediglich mit einem Plus von 1,8   Prozent. Und auch die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft   insgesamt läuft entgegen der im Südwesten: Diese hatte sich im Juli bereits   zum dritten Mal in Folge eingetrübt, wie der am Freitag veröffentlichte   Ifo-Geschäftsklimaindex zeigte.

Das Wachstum im Südwesten sei von einer starken Entwicklung im Inland   getragen, sagte Brenner. Zwar konnten die inländischen Industrieumsätze das   noch in den Wintermonaten erzielte Wachstumstempo nicht halten. Im   Fahrzeugbau aber stiegen die Inlandsumsätze um 4,7 Prozent gegenüber dem   Vorjahr. Die gute konjunkturelle Lage sei auch im Einzelhandel angekommen: Im   Vergleich zum Winter stiegen die Umsätze saisonbereinigt um zwei Prozent.

Im Auslandsgeschäft sei dagegen eine nachlassende Dynamik zu beobachten.   Gegenüber den Wintermonaten sei der Wert der Aufträge um 5,5 Prozent   zurückgegangen. Zwar rechnen die Statistiker damit, dass sich die Aussichten   im Jahresverlauf aufgrund der starken Nachfrage aus wichtigen europäischen   und außereuropäischen Märkten weiter anzieht. Doch auch die internationalen   Konflikte bereiten Anlass zur Sorge.

«Die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten können die wirtschaftliche   Entwicklung bremsen», sagte Wirtschaftsminister Schmid. Auch Brenner sprach   von einer angespannten Lage. «Die Exporte aus Baden-Württemberg in die   russische Föderation sind zwar etwas eingebrochen, aber Russland ist nicht   unser wichtigstes Ausfuhrland», sagte sie.

Die Debatte um die Sanktionen werde aber genau beobachtet. «Wichtig ist: Wenn   man Sanktionen verhängt, muss man auch sagen, wie lange sie bestehenbleiben   und unter welchen Bedingungen sie wieder aufgehoben werden», forderte   Brenner. Ansonsten könnten die politischen Maßnahmen Investoren und   Geschäftspartner stark verunsichern.

# dpa-Notizblock

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251302 Jul 14

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Zuzug beschert Baden-Württemberg ein Einwohnerplus

Priorität: 4   Ressort: pl   MldZeit: 25.07.14 13:05

bwg0054 4 pl 107 lsw 1891Gesellschaft/
Zuzug beschert Baden-Württemberg ein Einwohnerplus =Stuttgart (dpa/lsw) – Eine starke Zuwanderung aus dem Ausland beschert   Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 noch ein Einwohnerplus. In sechs Jahren   werden nach einer Erhebung des Statischen Landesamtes 10,85 Millionen   Menschen zwischen Main und Bodensee leben, das sind 280 000 oder 2,7 Prozent   mehr als derzeit. Dabei können fast alle Kreise im Land noch Bevölkerung   hinzugewinnen. «Dieser Zuwachs wird sich aber auf Dauer nicht halten lassen»,   sagte die Präsidentin des Landesamtes, Carmina Brenner, am Freitag in   Stuttgart. Denn bis 2030 könne nicht einmal jeder vierte Kreis mit Zuwachs   oder stabilen Zahlen rechnen. In 16 Jahren wird das Durchschnittsalter der   Baden-Württemberger von derzeit 43 auf 45,7 Jahre steigen.

# dpa-Notizblock

## Redaktionelle Hinweise – Überblick bis 1430 – 25 Zl

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- [Statistik](http://dpaq.de/83CLb)

## Orte
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251305 Jul 14

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Abitur-Noten werden besser – nur nicht im Südwesten

Maria Wetzel,  23.07.2014 03:45 Uhr

Die Abiturienten im Land liegen bundesweit im MittelfeldFoto: dpa

 

Stuttgart – Mit einem Notendurchschnitt von 2,41 haben die Abiturienten an den allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr Abitur gemacht. dem schlechtesten Notenschnitt seit 1991. An den beruflichen Gymnasien hingegen stieg die Durchschnittsnote von 2,65 auf 2,55. Mit diesen Ergebnissen liegt Baden-Württemberg bundesweit im Mittelfeld. 2006 lag der Südwesten mit einer Durchschnitt von 2,38 noch auf Platz zwei hinter Thüringen mit 2,33. Thüringen hat in diesem Jahr sogar einen Abiturdurchschnitt von 2,17, für Baden-Württemberg gibt es noch keine Zahlen.

Bei den Einser-Abiturienten hat Baden-Württemberg sogar seinen Spitzenplatz ­eingebüßt. 2006 erreichten 1,79 Prozent der Abiturienten im Südwesten die Note 1,0, 2012 waren es nur noch 1,44 Prozent. Mehr als doppelt so hoch war damals der Anteil an Einserabiturienten in Thüringen, aber auch Brandenburg, Bremen, Hessen und Sachsen-Anhalt haben inzwischen einen höheren Anteil als Baden-Württemberg.

Die Abweichungen bei den Durchschnittsnoten seien so gering, dass sie „keine Rückschlüsse auf stärker abweichende Anforderungsniveaus in den Prüfungen der Länder“ zuließen, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums Baden-Württemberg.

Die Anforderungen an die Schüler im Südwesten seien unverändert anspruchsvoll, deshalb seien auch die Notendurchschnitte relativ stabil, erklärte Bernd Saur, Landesvorsitzender des Philologenverbands, die Vertretung der Gymnasiallehrer. Deren Bundesvorsitzender Heinz-Peter Meidinger warnt vor einer „Noteninflation“. Manche Länder senkten die Ansprüche, damit die Eltern das achtjährige Gymnasium besser akzeptierten.

 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bildung-abitur-noten-werden-besser-nur-nicht-im-suedwesten.21fd19ad-f9a0-4421-8cf8-f67713027400.html

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Wirtschaftsleistung und Branchenentwicklung

Im vergangenen Jahr  konnte die Wirtschaft im Südwesten mit Ausfuhren im Gesamtwert von rund 176 Milliarden Euro und einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen Rekordwert erzielen. Damit bewegte sich Baden-Württemberg im Vergleich mit den anderen Bundesländern nach Ausfuhrerlösen unter den Top 3. Die erfolgreichsten baden-württembergischen Exportgüter sind weiterhin Autos und Maschinen.

Quelle: Investitionsführer Baden-Württemberg von Oktober 2013; S. 51

Link: https://www.l-bank.de/lbank/download/dokument/100536.pdf

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