Archäologen finden 7000 Jahre altes Dorf

Kirchheim unter Teck (dpa) – Archäologen haben in Kirchheim unter Teck (Baden-Württemberg) eines der frühesten Dörfer des Südwestens ausgegraben. Die Siedlung stamme aus der zweiten Hälfte des 6. Jahrtausends vor Christus, wie Grabungsleiter Jörg Bofinger vom Landesamt für Denkmalpflege am Dienstag mitteilte. Mit rund 25 000 Quadratmetern handele es sich auch um die bislang größte jungsteinzeitliche Siedlung, die je in dieser Region gefunden wurde.

In den Lehmhütten dürften vor mehr als 7000 Jahren bis zu 100 Menschen gelebt haben. Mit Hilfe von Fotodrohnen soll das Dorf für die Nachwelt dokumentiert werden. Von Januar 2015 an will die Stadt das Gelände für ein Gewerbegebiet erschließen.

dpa, 25.11.2014

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Zahl der Insolvenzen sinkt im Südwesten weiter

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Zahl der in Zahlungsnöte geratenen Firmen ist in diesem Jahr in Baden-Württemberg weiter zurückgegangen. Von Januar bis September sei bei den Amtsgerichten im Land über 1337 Insolvenzverfahren entschieden worden, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Das waren gut 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Unter den Firmen, für die ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, war unter anderem das Solarunternehmen Sunways, der Schwarzwälder Maschinenbauer Rena, die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG, aber auch der frühere Fußball-Bundesligist SSV Ulm 1846. Rund 10 100 Arbeitnehmer waren von einer Insolvenzanmeldung betroffen.

Auch bundesweit bewegt sich die Zahl der Unternehmenspleiten auf einem Tiefstand, obwohl prominente Firmen wie Weltbild, Prokon oder Strenesse in diesem Jahr für viel Aufmerksamkeit sorgten. In Deutschland ging die Zahl der Firmenpleiten nach Daten der Wirtschaftsauskunftei Creditreform um 8,9 Prozent auf 23 800 zurück und sank damit auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Insolvenzordnung vor 15 Jahren. Ein Grund ist für die gute Lage die vergleichsweise stabile wirtschaftliche Lage und die niedrigen Zinsen, durch die Firmen leichter an billiges Geld kommen.

dpa, 12.12.2014

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Bester Betreuungsschlüssel in Südwest-Krippen

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Kinderkrippen im Südwesten haben den bundesweit besten Betreuungsschlüssel. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden kamen 2014 in Baden-Württemberg im Schnitt 3,1 (2013: 3,3) Kleinkinder auf eine Fachkraft. Im Bundesschnitt sind es 4,4 (2013: 4,6) Kinder pro Erzieher. «Entscheidend ist die Qualität beim Ausbau der U3-Plätze. Wir möchten für die Familien im Land nicht nur möglichst viele, sondern vor allem gute Betreuungsplätze schaffen», sagte die Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg (SPD) am Donnerstag in Stuttgart. Schlusslicht im Länderranking ist Berlin mit 6,6 unter Dreijährigen pro Fachkraft.

Im Doppelhaushalt 2015/16 wurden die Mittel für die Kleinkindbetreuung um insgesamt 190 Millionen Euro aufgestockt. Damit beträgt die Landesbeteiligung 660 Millionen Euro im Jahr 2015 und 795 Millionen Euro 2016. Darüber hinaus finanzieren die Kommunen und die Eltern die Krippen.

dpa, 29.12.2014

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Mehr als 215 000 Schafe im Südwesten

Stuttgart (dpa/lsw) – Der Schafbestand in Baden-Württemberg
stagniert. Im Jahr 2014 gab es insgesamt 215 700 Tiere, wie das
Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mitteilte. Damit habe
sich ihre Anzahl praktisch nicht verändert. Die wichtigste
Einzelkategorie sind laut Mitteilung die Mutterschafe, auf die mit
150 900 Tieren rund 70 Prozent aller Schafe entfallen. Von größerer
zahlenmäßiger Bedeutung seien noch die Lämmer und Jungschafe unter
einem Jahr mit 58 800 Tieren. Deren Anteil betrage rund 27 Prozent.

dpa, 29.12.2014

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Besonders wenige Frauen in Uni-Städten im Südwesten arbeiten

Gütersloh (dpa/lsw) – In den Universitätsstädten in Baden-Württemberg
sind 2012 laut einer Studie vergleichsweise wenige Frauen berufstätig
gewesen. Die Frauenbeschäftigungsquote liegt einer Erhebung der
Bertelsmann-Stiftung zufolge in Heidelberg bei 38,7 Prozent und in
Freiburg bei 41,6 Prozent. Auch Karlsruhe, Tübingen und Mannheim
liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 51,8 Prozent.

Im Bundesvergleich steht Baden-Württemberg mit 52,5 Prozent gut da.
Spitzenreiter ist der Kreis Tuttlingen, wo 57,9 Prozent der Frauen
zwischen 18 und 64 Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt
sind, gefolgt vom Kreis Emmendingen (57,8 Prozent). Stuttgart
rangiert mit 50,2 Prozent im Mittelfeld. Gründe für die Verteilung
liefere die Auswertung der Daten nicht, sagte ein Sprecher.

Bundesweit zeigt die Studie deutliche Unterschiede zwischen West und
Ost – in den neuen Bundesländern arbeiten weitaus mehr Frauen. Die
Studie sollte am Mittwoch in Gütersloh vorgestellt werden.

Quelle: dpa, 14.01.2015

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Baden-Württemberg – ein Standort im Vergleich 2013

Inhalt:
Bevölkerung und Soziales
Wirtschaft
Einkommen
Arbeitsmarkt
Bildung
Umwelt
Öffentliche Finanzen

Als PDF ansehen: BW-Ein Standort im Vergleich2013

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Wirtschaftsdaten Baden-Württemberg 2013

Inhalt:
Fläche und Bevölkerung
Wirtschaftskraft
Einkommen
Erwerbstätige
Arbeitsmarkt
Unternehmen
Industrie
Branchenstruktur
Handwerk
Bautätigkeit, Baugewerbe
Bildung
Berufliche Bildung
Wissenschaft und Forschung
Tourismus
Außenhandel
Direktinvestitionen
Wirtschaftliche Stellung in Deutschland
größte Städte

Als PDF ansehen: wirtschaftsdaten_bw_2013

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Baden-Württemberg – ein Porträt in Zahlen 2012

Inhalt:
Staat
Bevölkerung
Bildung und Kultur
Lebensbedingungen
Wirtschaft
Umwelt, Energie, Verkehr, Tourismus
Wahlen
Gesundheit und Soziales
Öffentliche Finanzen und Personal

Als PDF ansehen: BW-Ein Porträt in Zahlen2012

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Baden-Württemberg liegt bei der Kaufkraft auf Platz drei

  • Menschen auf der Freitreppe am Stuttgarter Schlossplatz

Baden-Württemberg liegt beim verfügbaren Einkommen deutschlandweit auf dem dritten Platz. Eine größere Kaufkraft gibt es nach einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Marktforschungsfirma GfK nur in Bayern und Hamburg. 

Die Menschen im Südwesten haben im kommenden Jahr demnach ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 22.952 Euro. Damit liegt der Kaufkraftindex bei 107,0 (bezogen auf den landesweiten Durchschnitt von 100). Eine Besonderheit im Südwesten ist, dass die Schere zwischen reichen und ärmeren Gebieten nicht so weit  auseinanderklafft wie etwa in Bayern oder Hessen. Am meisten Geld in der Tasche haben die Bewohner des Landkreises Böblingen (119,4). Die kleinsten Konsumsprünge können die Menschen in der Stadt Freiburg machen – hier liegt der Kaufkraftindex bei landesweit unterdurchschnittlichen 94,6.

In ganz Deutschland werden die Bundesbürger im neuen Jahr 572 Euro mehr für den Konsum zur Verfügung haben als 2014. Das ist eine Zunahme um 2,7 Prozent. Bei einer erwarteten Inflationsrate von 1,4 Prozent bleibt ein realer Kaufkraftzuwachs von 1,3 Prozent.

Die Kaufkraft umfasst das verfügbare Nettoeinkommen einschließlich von Zahlungen aus staatlichen Kassen wie Renten, Arbeitslosen- oder Kindergeld. Sie ist ein wesentlicher Faktor für die Ausgaben der privaten Haushalte und damit für die gesamte Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.

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Fastnacht und Peter-und-Paul-Fest sind immaterielles Kulturerbe

Stuttgart/Bretten (dpa/lsw) – Fünf Anträge aus dem Südwesten haben es
in die deutsche Liste des Immateriellen Kulturerbes geschafft. Unter
den erfolgreichen Bewerbern seien unter anderem das
Peter-und-Paul-Fest in Bretten bei Karlsruhe und die
schwäbisch-alemannische Fastnacht, teilte die Kultusministerkonferenz
am Freitag mit. Insgesamt wurden 27 Traditionen und Wissensformen aus
ganz Deutschland in das neue bundesweite Verzeichnis aufgenommen.

Möglich waren die Bewerbungen, weil Deutschland im Juli 2013 dem
Unesco-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen – also ideellen
- Kulturerbes beigetreten war. Zuvor war dieser besondere Status
Kulturlandschaften oder Bauwerken vorbehalten. Vereine, Verbände oder
auch Brauchtumsorganisationen konnten sich daraufhin um Aufnahme in
die Liste bewerben.

dpa, 12.12.2014

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