Baden-Württemberg setzt sich an die Spitze der wirtschaftlichen Entwicklung

Die Unternehmen in Baden-Württemberg sind optimistischer als ihre Wettbewerber im Bundesdurchschnitt. Nahezu alle Branchen profitieren von der guten Binnennachfrage und schätzten ihre aktuelle Lage positiv ein, zeigt der Konjunktur­bericht der L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg, für das erste Quartal 2014.

Der Stimmungsaufschwung der Unternehmen in Baden-Württemberg hält demnach an. Im ersten Quartal dieses Jahres kletterte der ifo-Geschäftsk­limaindex für die Südwestwirtschaft Monat für Monat – auf den höchsten Stand seit Juli 2011. Selbst im März erhöhte sich die Stimmung nochmals. Im Bundesdurchschnitt hingegen hatte sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft leicht eingetrübt.

Die Südwest-Unternehmen sehen ihre Geschäftslage deutlich positiver und dynamischer als zu Jahresbeginn, so der Konjunkturbericht. „Baden-Württemberg setzt sich so an die Spitze der  wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland“, fasst Christian Brand, Vorstands-Vorsitzender der L-Bank, zusammen. Am stärksten tragen die Auto- und Metallindustrie sowie der Großhandel zur positiven Stimmung bei.

Quelle: L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg

Link: http://www.02elf.net/national/deutschland/baden-wurttemberg/baden-wuerttemberg-setzt-sich-an-die-spitze-der-wirtschaftlichen-entwicklung-439034

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52-Stunden-Wartezeit-Karlsruhe-auf-Platz-3-der-Stauhauptstaedte

Karlsruhe (mm) – 52 Stunden. In zwei vollen Tagen und vier Stunden kann man ganz schön viel erledigen. Allerdings standen die Karlsruher genau so lange laut einer aktuellen Studie 2013 durchschnittlich im Stau. Damit belegt die Fächerstadt im deutschlandweit Stau-Ranking hinter Stuttgart und Köln Platz 3.
Der Bundesdurchschnitt liegt bei 35 Stunden im Jahr 2013 – das bedeutet einen Rückgang um eine halbe Stunde im Vergleich zum Jahr 2012 und gar sieben Stunden zu 2011. Für Karlsruher Staupendler dürfte das ein schwacher Trost sein. Gerade auf der A8 in Richtung Stuttgart: Mit 60 Stunden bildet die baden-württembergische Landeshauptstadt den absoluten Spitzenreiter in Sachen Stau.
Übrigens: Um den Stau auf den Straßen und Autobahnen rund im die Fächerstadt gemütlich zu umgehen und die Zeit für Sinnvolleres zu nutzen, kann ein Blick in den ka-news-Staumelder helfen.

ka-news.de vom 04.03.2014

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Baden-Württemberg erneut mit Bestnote bei Rating

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat am Freitag die Kreditwürdigkeit von Baden-Württemberg erneut mit der Bestnote AAA und dem Ausblick stabil bewertet. Die Einstufung bestätige den Konsolidierungskurs des Landes, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) in Stuttgart. Das Rating sei Bestätigung und Ansporn zugleich, den eingeschlagenen Weg zur Nullverschuldung weiterzuverfolgen.

Ausschlaggebend für die Einschätzung sei die strenge und nachhaltige Konsolidierungspolitik der Landesregierung. Der Ausblick unterstreiche das Vertrauen in den eingeschlagenen Weg, die strukturelle Nullverschuldung des Landeshaushaltes bis zum Greifen der Schuldenbremse im Jahr 2020 Schritt für Schritt zu erreichen. Das Rating gab die Landesregierung selber in Auftrag. Die entstandenen Kosten wollte ein Sprecher nicht nennen.

dpa vom 28.02.2014

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Tourismus 2013: Spitzenergebnis von 2012 bestätigt

Brenner: Zuwachs bei den Auslandsgästen in Baden-Württemberg gleicht Rückgang bei den Inländern mehr als aus

Obwohl die Ergebnisse aus dem Jahr 2012 im Verlauf des vergangenen Jahres lange unerreichbar schienen, wurden sie durch eine positive Entwicklung im zweiten Halbjahr 2013 doch noch knapp übertroffen. Durch einen Zuwachs um 84 000 oder 0,5 Prozent erhöhte sich nach Feststellung des Statistischen Landesamtes die Anzahl der Gästeankünfte in Beherbergungsbetrieben mit 10 und mehr Betten oder Stellplätzen im Jahr 2013 auf bisher nicht erreichte 18,7 Mill. Die für das Gewerbe bedeutendere Übernachtungszahl nahm ebenfalls um 84 000 auf 47,8 Millionen. zu, was einem Anstieg um 0,2 Prozent entspricht. Diese Ergebnisse stellten Tourismusminister Alexander Bonde und die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, heute auf einer Pressekonferenz vor.

Wie in den drei vorhergehenden Jahren gingen auch 2013 die positiven Impulse von den Auslandsgästen aus. So stiegen im vergangenen Jahr 4,2 Mill. Gäste mit ausländischem Wohnsitz in einer baden-württembergischen Unterkunft ab, 3,5 Prozent bzw. 143 000 mehr als 2012. Die Übernachtungen der Auslandsgäste legten gegenüber 2012 sogar noch etwas stärker um 5 Prozent oder 471 000 zu, wodurch mit 9,9 Mill. die Schwelle von 10 Mill. Übernachtungen erstmals in Reichweite rückte. »Durch diese Zuwächse bei den Auslandsgästen wurden 2013 die Rückgänge bei den Gästen aus Deutschland mehr als ausgeglichen«, stellte Brenner fest. So buchten 59 000 oder 0,4 Prozent weniger Inlandsgäste ein Quartier im Land als noch 2012. Mit diesmal knapp 14,5 Mill. blieb die Zahl der inländischen Gäste jedoch auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Etwas stärker fiel 2013 der Rückgang bei den Übernachtungen von Gästen aus Deutschland aus, denn diese verminderten sich gegenüber 2012 um 1 Prozent bzw. 387 000 auf 37,9 Mill.

Ähnlich wie in den Monaten im Jahresverlauf hielten sich in den verschiedenen Teilsegmenten des Übernachtungstourismus 2013 leichte Rückgänge und leichte Zuwächse etwa die Waage. So verbuchte unter den Betriebsarten einerseits die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen) als Kernbereich der Branche einen Übernachtungszuwachs um 0,7 Prozent. Dem standen Rückgänge um 0,7 Prozent bei den Vorsorge- und Reha-Kliniken sowie um 0,8 Prozent in der Parahotellerie gegenüber, zu der Einrichtungen wie Ferien- und Erholungsheime, Schulungsheime, Ferienwohnungen, Jugendherbergen oder Campingplätze gezählt werden. Etwas aus diesem Rahmen fielen dabei allerdings die Campingplätze, auf denen mit −4,5 Prozent deutlich weniger Übernachtungen gezählt wurden als im Jahr zuvor.

Auch in der Gliederung nach Gemeindegruppen zeigte sich mit einem Übernachtungsrückgang um 4,8 Prozent in den Heilklimatischen Kurorten lediglich bei einem Prädikat eine stärkere Bewegung. Auf diesen Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen, dass die Heilbäder und die prädikatisierten Gemeinden insgesamt als übergeordnete Kategorien mit einem Minus von 1,5 bzw. 0,9 Prozent abschlossen. Die nicht prädikatisierten Sonstigen Gemeinden kamen dagegen auf ein Übernachtungsplus von 1,2 Prozent, wobei innerhalb dieser Gemeindegruppe einmal mehr die Großstädte ab 100 000 Einwohner mit einem Übernachtungszuwachs um 2,3 Prozent überdurchschnittlich gut abschnitten. Dagegen mussten alle Gemeindegrößenklassen bis zu 20 000 Einwohner 2013 leichte Übernachtungsrückgänge hinnehmen. In eine sehr ähnliche Richtung zielen die Ergebnisse nach den Raumordnungskategorien des Landesentwicklungsplans von 2002. Auch hier hoben sich mit den Verdichtungsräumen (+1,6 Prozent) und den Verdichtungsbereichen im ländlichen Raum (+0,5 Prozent) eher städtisch geprägte Gebiete positiv von den Randzonen um die Verdichtungsräume (−0,6 Prozent) und vom ländlichen Raum im engeren Sinn (−0,9 Prozent) ab. »Damit«, so fasste Brenner zusammen, »hielt der seit längerem zu beobachtende Trend zum Städtetourismus auch 2013 an, wenn auch in nicht sehr ausgeprägter Form.«

Auch in der regionalen Gliederung nach Reisegebieten waren die Veränderungen 2013 deutlich schwächer ausgeprägt als in den vorhergehenden Jahren. So konnten mit der Region Stuttgart (+2,5 Prozent) und der Schwäbischen Alb (+2 Prozent) lediglich zwei Reiseregionen nennenswertere Übernachtungszuwächse verbuchen. Der Schwarzwald und das Nördliche Baden-Württemberg erreichten dagegen mit −0,3 bzw. +0,3 Prozent etwa wieder das Übernachtungsniveau des Jahres 2012. Bemerkenswert ist allerdings, dass 2013 die Reiseregion Bodensee-Oberschwaben (−1,7 Prozent) sowie insbesondere das darin enthaltene Reisegebiet Bodensee (−3,1 Prozent) stärkere Rückgänge zu verkraften hatten, nachdem sie selbst das Krisenjahr 2009 unbeschadet überstanden hatten.

Weil hier regionale oder örtliche Besonderheiten stärker zum Tragen kommen, zeigen sich in der feineren Darstellung nach Stadt- und Landkreisen im Vergleich zu den stärker aggregierten Gliederungen naturgemäß stärkere Veränderungen. So bewegen sich die Veränderungsraten der Übernachtungen im Vorjahresvergleich zwischen dem Zollernalbkreis mit der ungünstigsten (−5,6 Prozent) und dem Landkreis Esslingen mit der günstigsten Entwicklung (+9,3 Prozent) in einer beträchtlichen Spanne. Mit 23 Kreisen gegenüber 21 mit einem Plus wies eine leichte Mehrheit der Stadt- und Landkreise ein negatives Vorzeichen auf. Dafür verzeichneten vier Kreise (Landkreise Esslingen und Tuttlingen und Stadtkreise Heidelberg und Ulm) kräftige Übernachtungszuwächse von 5 und mehr Prozent, während allein der Zollernalbkreis einen Rückgang in dieser Größenordnung hinnehmen musste.

In der mittelfristigen Betrachtung im Vergleich zu 2008 spiegelt sich dagegen die insgesamt nach dem Krisenjahr 2009 positive Entwicklung auch darin wider, dass lediglich 5 Kreise ein Übernachtungsminus bis zu maximal 9,1 Prozent im Zollernalbkreis aufwiesen. Eine klare Mehrheit von 39 Kreisen konnte das Übernachtungsergebnis gegenüber 2008 dagegen verbessern. In immerhin 7 Kreisen, darunter 4 Stadtkreisen, betrug der Zuwachs mindestens ein Fünftel. Der Stadtkreis Mannheim steigerte sein Übernachtungsergebnis sogar um über ein Drittel von 0,83 Mill. auf 1,15  Mill.

Detaillierte Tabellen und Grafiken siehe unter: http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Pressemitt/2014055.asp

Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg vom 17. Februar 2014 – Nr. 55/2014

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In Baden-Württemberg treffen Macher auf Möglichkeiten

Die Willkommenskultur wird in Baden-Württemberg seit jeher großgeschrieben. Immerhin hat rund ein Viertel der Menschen, die heute im Südwesten Deutschlands leben, einen Migrationshintergrund. Gegenwärtig begrüßt die Wirtschaft im Land mit Freude die wachsende Zahl der dringend benötigten Fach- und Ausbildungskräfte aus anderen Staaten, vor allem aus der EU. Unternehmen, Land und die Menschen tragen dazu bei, dass sich die Zuwanderer hier wohlfühlen und integrieren.

Diese Weltoffenheit drückt sich übertragen auf die Wirtschaft so aus: 90% der Firmen in Deutschland bewerten die Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg positiv. Das Land bietet gute Bildungs-, Arbeits- und Lebensbedingungen. Baden-Württemberg ist dabei trotz bekannter Weltkonzerne ein klassisches Mittelstandsland. Kleine und mittlere Unternehmen stellen rund zwei Drittel der Arbeitsplätze. Sie bilden vier von fünf Lehrlingen im Land aus.

Eine Ausbildungsleistung, die sich auch auf den schulischen und akademischen Bereich erstreckt. So zählen zum Beispiel die internationalen Schulen, wie das gesamte Schulwesen in Baden-Württemberg, zur Spitzengruppe in Deutschland. Rund 70 staatliche und private Universitäten sind gleichbedeutend mit der vielfältigsten Hochschullandschaft Deutschlands. Unternehmen aller Branchen profitieren hierbei vom dichten Netzwerk mit elf außeruniversitären Forschungsinstituten, 28 Universitätsinstituten und 13 Hochschulen für angewandte Forschung. Mehr als 14000 Patentanmeldungen im Jahr sprechen für ein hohes Maß an Erfindungsreichtum.

Auch bei internationalen Investoren ist der deutsche Südwesten beliebt. 2013 investierten ausländische Firmen in mehr als 350 Projekte in Baden-Württemberg – ein Rekordwert verglichen mit den anderen Bundesländern. Vor allem im Raum Stuttgart und am Bodensee gründeten sie neue Firmen und beteiligten sich an bestehenden Unternehmen.

Die investorenfreundlichen Bedingungen kommen nicht von ungefähr. Das Land unternimmt viel, damit sich Unternehmen im Südwesten niederlassen. Dazu gehört mit Baden-Württemberg International (bw-i) eine in dieser Form einmalige Anlaufstelle: Die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes fasst in der Rolle des Kümmerers die Belange von in- und ausländischen Investoren und Unternehmen punktgenau zusammen.

Dazu gehören aber auch die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und die L-Bank. Die beiden Förderinstitute verfügen über die passenden Instrumente zur Unterstützung besonders bei Fragen der Mittelstandsfinanzierung – seien es Investitionskredite, Liquiditätshilfen, Bürgschaften oder Eigenkapitalangebote. So steht die L-Bank als Staatsbank für Baden-Württemberg mit einer Bilanzsumme von rund 71 Mrd. Euro etablierten wie jungen Unternehmen mit einem breiten Angebot an Förderprogrammen zur Seite. Exemplarisch sei hierbei die Existenzgründungsfinanzierung genannt. Trotz eines bundesweit rückläufigen Trends an Unternehmensneugründungen hat diese im vergangenen Jahr deutlich zugenommen und ist auf über 490 Mill. Euro an ausgereichten Förderdarlehen gestiegen. Dabei wurden insbesondere anspruchsvolle Gründungen unterstützt.

Eine herausragende Stärke der baden-württembergischen Wirtschaft ist ihr Fokus auf Forschung und Entwicklung mit Ausgaben von fast 20 Mrd. Euro jährlich. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis erweist sich als Magnet für Investoren und bringt zahlreiche Innovationen hervor.

Beispiel Medizintechnik: In Tuttlingen befindet sich Europas größter Cluster mit mehr als 400 Medizintechnikunternehmen und rund 8000 Beschäftigten. Ein Grund dafür, dass sich so viele Betriebe ansiedeln, ist der in Deutschland einmalige Hochschulcampus. Kurze Wege machen sich auch für Mannheim bezahlt. So brachten zum Beispiel die Gründer von VRmagic Mediziner, Physiker und Informatiker zusammen und entwickelten den Prototypen für einen Augenchirurgiesimulator. Das Land Baden-Württemberg begleitete die Forschungsgruppe mit dem Programm “Junge Innovatoren”.

Positiv wirken sich vor allem die spezialisierten regionalen Wirtschaftscluster im Land aus. Die direkte Nachbarschaft zu anderen erfolgreichen Unternehmen spornt an, der Wettbewerb befruchtet. Um diesen Effekt zusätzlich zu verstärken, betreibt die L-Bank drei Technologieparks. Eng angebunden an benachbarte Universitäten, erleichtern die Standorte den Technologietransfer von der Forschung in die Wirtschaft und setzen jeweils auf unterschiedliche Schwerpunkte. Im Technologiepark Karlsruhe (TPK) ist dank der Nähe zum KIT-Campus die IT-Branche stark vertreten, im Stuttgarter Engineering Park (STEP) kooperiert das Haus der Luft- und Raumfahrt mit den nahegelegenen Instituten der Universität, die Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) sind in beiden Städten angesiedelt und beheimaten vorwiegend Biotechnologie, Medizin- und Umwelttechnik.

Mittlerweile arbeiten in den Parks insgesamt 250 Unternehmen, viele von ihnen haben sich in der Region neu angesiedelt, zahlreiche sind Existenzgründungen aus dem Hochschulbereich. Für diese Betriebe und ihre fast 8500 Mitarbeiter bieten die Parks eine Infrastruktur, wie sie sonst allenfalls von Großunternehmen aufgebaut werden kann. Das reicht von der Kantine bis zu Kindergarten und privater Grundschule im Parkareal. Das Parkmanagement unterstützt die Betriebe darüber hinaus mit einem Service, der weit über technische Raumangebote hinausgeht. Ein solch umfassendes Management im Hintergrund wird in Zukunft auch eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, in- und ausländische Unternehmen vom Standort Baden-Württemberg zu überzeugen.

onvista.de vom 26.02.2014 Börsenzeitung

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Baden-Württemberg ist das Bausparland Deutschlands

Baden-Württemberg verfügt über einen leistungs- und umsatzstarken Finanzsektor, dessen Charakter weniger von Wolkenkratzern und Investment Banking als durch eine ausgewogene Mischung überwiegend mittelständischer Finanzdienstleister geprägt ist – und nicht zu vergessen von der Börse Stuttgart. Er ist durch eine kleinteiligere, diversifizierte Struktur gekennzeichnet und zieht daraus zugleich eine wesentliche Stärke. Eine zentrale Rolle spielen dabei auch die Bausparkassen des Landes. Sie haben sich in der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen (ARGE) zusammengeschlossen.

Gemessen an wesentlichen Kenngrößen wie Neugeschäft, Vertragsbestand und Zahl der Kunden liegen die Bausparkassen im Ländle als Gruppe bundesweit im Bereich von jeweils rund 50% Marktanteil und spielen somit beinahe in einer eigenen Liga. Anders formuliert: Die vier Bausparkassen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg – Deutsche Bausparkasse Badenia, Landesbausparkasse Baden-Württemberg, Bausparkasse Schwäbisch Hall und Wüstenrot Bausparkasse – bringen ebenso viel Neugeschäft und Kundenbestand auf die Waage wie die anderen knapp 20 privaten und öffentlich-rechtlichen Bausparkassen insgesamt in Deutschland.

Die ARGE versteht sich als Einrichtung zur Erörterung von Themen, die unmittelbar oder mittelbar für die Wohnungseigentumsbildung als Baustein für solide Vermögensbildung und sichere private Altersvorsorge relevant sind und damit wesentlich zu gesellschaftspolitischer Stabilität beitragen. Sie will auf Landesebene Erkenntnisse und Zusammenhänge vermitteln und initiativ werden zu Fragen, die für Wohnungseigentümer und für breite Bevölkerungsgruppen mit Wunsch nach Wohneigentum von Bedeutung sind.

So startet sie regelmäßig Initiativen zu den Themen Wohnen, Wohneigentum und Vermögensbildung sowie Altersvorsorge. Im vergangenen Jahr veranstaltete sie beispielsweise zusammen mit der Landesregierung Baden-Württemberg und in Kooperation mit zahlreichen Unterstützern einen Städtebau- und Architekturwettbewerb mit dem Titel “Haus. Häuser. Quartiere Wohnen nachhaltig gestalten”. Bei dieser Initiative wurde der effiziente Umgang mit den Ressourcen Energie und Fläche in den Mittelpunkt gestellt.

Die herausragende Position der baden-württembergischen Bausparkassen kommt nicht von ungefähr und ist untrennbar mit dem Namen Georg Kropp verbunden. Er rief 1921 in der schwäbischen Gemeinde Wüstenrot im Kreis Heilbronn die “Gemeinschaft der Freunde” ins Leben, den Vorläufer der heutigen Wüstenrot Bausparkasse. In seinem damaligen Wohnhaus, dessen Wohnstube als erstes provisorisches Büro diente, befindet sich heute das erste und einzige Bausparmuseum. Kropps Idee der Hilfe zur Selbsthilfe fand schon bald in der regionalen Nachbarschaft erste Nachfolger. Damit trat das Bausparen seinen Siegeszug im Württembergischen an und ist bis heute im Südwesten besonders verankert, fand aber auch in ganz Deutschland und über die deutschen Grenzen hinaus Verbreitung.

Die Institute sind ihrem ursprünglichen Geschäftszweck dabei stets treu geblieben und haben die Immobilienfinanzierung – ob über klassisches Bausparen oder außerkollektive Immobilienkredite – immer als Kerngeschäft gepflegt. Ganz im Gegensatz zu anderen Finanzdienstleistern, deren Eigentümer das Bausparen eher als Möglichkeit betrachtet haben, ihre sonstige Geschäftstätigkeit abzurunden.

Hierin ist auch ein wesentlicher Grund dafür zu sehen, dass die Marktposition der baden-württembergischen Bausparkassen in den letzten Jahren noch gewachsen ist. Namentlich Wüstenrot hat sich in den vergangenen Jahren aufgemacht, um zur Konsolidierung in der Bausparbranche beizutragen. Durch die Übernahme der Vereinsbank Victoria Bauspar AG 2009 und der Allianz Dresdner Bauspar AG 2010 hat sich Wüstenrot im Markt weiter etabliert und als Kooperationsbausparkasse zahlreiche Vertriebspartnerschaften mit bedeutenden Partnern geschlossen. Damit erweiterten sich der Kreis und die Zahl der potenziell direkt erreichbaren Kunden erheblich. Im Verein mit solidem organischem Wachstum des Eigenvertriebs konnte Wüstenrot mittels dieser Geschäftsstrategie seinen Marktanteil innerhalb der letzten Jahre fast verdoppeln und ist nun, gemessen am Neugeschäft, die Nummer 2 am deutschen Bausparmarkt.

Das deutsche System der Wohnungsbaufinanzierung inklusive des kollektivgestützten, vom Kapitalmarkt unabhängigen Vorsparsystems Bausparen ist im internationalen Vergleich durch sein Ziel der Risikominimierung gut aufgestellt, wie sich gerade in der Finanzkrise gezeigt hat. An die Käufer von Wohnimmobilien werden in Deutschland seit jeher hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Eigenkapitalausstattung gestellt. Erstrangig besicherte Darlehen decken hierzulande nur etwas mehr als die Hälfte der gesamten Anschaffungskosten ab. Die Restsumme muss über Eigenkapital und nachrangig besichertes Fremdkapital finanziert werden. Bausparverträge erfüllen vor diesem Hintergrund eine doppelte Finanzierungsfunktion, indem Bausparer Eigenkapital bilden und zugleich einen Anspruch auf ein nachrangig besichertes Bauspardarlehen mit einem im Voraus festgelegten Zinssatz erwerben, der bis zum Schluss unveränderlich ist. Bausparen ist ein sicherer und zugleich hochflexibler Weg zum Eigenheim.

Die Position Baden-Württembergs als Bausparland Nummer 1 bezieht sich nicht allein auf die Angebots-, sondern auch auf die Nachfrageseite. Unter den Bundesbürgern sind Schwaben und Badener mit Abstand die fleißigsten Bausparer. Mit rund 450 Bausparverträgen je 1000 Einwohner und der höchsten abgeschlossenen Bausparsumme liegen die Baden-Württemberger eindeutig an der Spitze aller Bundesländer. Entgegen den verbreiteten Klischees vom Bausparen als einer urschwäbischen Leidenschaft bestehen hier zwischen Badenern und Württembergern kaum Unterschiede. Beide “Stämme” liegen bei der Ausstattung mit Bausparverträgen nahe beieinander und deutlich über dem deutschen Durchschnitt.

Hierin spiegelt sich nicht nur der tiefverwurzelte, offenbar stärker als in anderen Regionen ausgeprägte Wunsch nach den eigenen vier Wänden wider, sondern auch die ausgeprägte Bereitschaft, Bestehendes zu erhalten und zu modernisieren. Zusätzlich zu der Tatsache, dass die eigentumsbasierte Wohnraumversorgung im bundesdeutschen Vergleich schon mit zu den besten zählt, sind die Baden-Württemberger mit dem gleichen Eifer auch dabei, ihren Wohnraum zu pflegen, zu renovieren und zu modernisieren.

Schon anhand dieser wenigen kurz dargestellten Fakten wird deutlich, dass Baden-Württemberg sicherlich das Bausparland Deutschlands schlechthin ist. Damit dürfen sich die hiesigen Bausparkassen in die Reihe der Finanzdienstleister einreihen, die unverzichtbar für den Finanzplatz Baden-Württemberg und mit prägend für seinen besonderen Charakter sind.

Onvista.de vom 26.02.2014 Börsenzeitung

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Gute Zeugnisse für die Krankenhäuser im Südwesten

Welches Krankenhaus ist für mich das Beste? Die Techniker Krankenkasse gibt den Patienten mit ihrem Klinikführer ein weiteres Instrument an die Hand.

Die Krankenhäuser im Südwesten haben sich beim Klinikreport der Techniker Krankenkasse gute Noten verdient. „Aus Sicht der Patienten ist die Qualität vieler Krankenhäuser im Vergleich zum Bundesgebiet fast schon paradiesisch“, sagte der Landeschef der Techniker Krankenkasse, Andreas Vogt. Demnach schneiden 45 von 112 bewerteten Kliniken im Urteil der Patienten besser ab als der Bundesschnitt. Bei planbaren Eingriffen – von der Hüftgelenkoperation bis zur Geburtshilfe – könne der Klinikführer dem Patienten wichtige Hinweise auf die Qualität der infrage kommenden Krankenhäuser geben.

Bei den Universitätskliniken war Freiburg samt seinem Herzzentrum in Bad Krozingen (84,2 Prozent bzw. 93,2 Prozent) mit den Häusern in Hamburg, Würzburg, Erlangen und Dresden in der Spitzengruppe. Die Freiburger liegen nicht nur in der Kategorie allgemeine Patientenzufriedenheit, sondern auch in den anderen abgefragten Kategorien – Behandlungsergebnis, medizinisch-pflegerische Versorgung, Information und Kommunikation sowie Organisation und Unterbringung – deutlich über dem Bundesschnitt der Unikliniken. „Die Spitzenmedizin ist in Baden-Württemberg zu Hause.“

Im Vergleich aller Kliniken kam die Arcus Klinik Pforzheim auf Platz eins: Sie wurde in der Kategorie allgemeine Zufriedenheit mit 94,8 Prozent bewertet, gefolgt von Bad Krozingen, dem Stuttgarter Charlottenhaus (91,6) und der Klinik Plochingen (90,1). Als einzige landeten das Bürgerhospital in Stuttgart (67,3) und das Kreiskrankenhaus in Lörrach (68) unter 70 Prozent. Im Bundesschnitt erreichten alle bewerteten Krankenhäuser einen Zufriedenheits-Wert von 79,1 Prozent. Der Landesschnitt lag bei 80,6 Prozent.

Lörrach unter dem Durchschnitt
Vogt betonte: „Besonders beachtlich ist, dass die kleinen Häuser in der Wahrnehmung so gut dastehen.“ Dies müsse in die Diskussion über die Schließung kleiner Häuser einbezogen werden. So verfügt die am besten benotete Arcus Klinik über nur 84 Betten.Defizite sahen die Patienten vor allem an Organisation und Unterbringung in den Fachabteilungen Chirurgie und Geburtshilfe der Südwest-Kliniken; dort lag die Mehrzahl der bewerteten Abteilungen unter dem Bundeswert. Gefragt wurde etwa nach der Zimmerausstattung und der Sauberkeit.Vogt erinnerte an einen Investitionsstau von rund einer Milliarde Euro an den Krankenhäusern, dem ein jährlicher Beitrag des Landes von über 350 Millionen Euro gegenüberstehe. „Zwar macht Grün-Rot mehr als die Vorgängerregierung, aber das Patientenbild zeigt, dass mehr passieren müsste.“ Das sieht auch die baden-württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) so. Die Krankenhäuser hätten einen Rechtsanspruch, dass die Investitionskosten vom Land finanziert werden müssten. „Die Entscheidung der Patienten für oder gegen ein Krankenhaus ist ein starker – und auf absehbare Zeit wohl der mit Abstand beste – Indikator für die Qualität der Versorgung“, sagte BWKG-Chef Thomas Reumann.

Noten von Patienten

Die 10 Besten: (Zufriedenheit in %):
1. Arcus Kliniken Pforzheim 94,8
2. Herzzentrum FR-Bad Krozingen 93,2
3. Klinik Charlottenhaus Stuttgart 91,6
4. Klinik Plochingen (Kr. Esslingen) 90,1
5. Krankenhaus Heidelberg 89,7
6. Diakoniekrankenhaus Freiburg 89,6
7. Sportklinik Stuttgart 88,9
8. Vulpius Klinik (Kreis Heilbronn) 88,8
9. Filderklinik (Kreis Esslingen) 88,6
10. Kreiskrankenhaus Langenau 88,2

Südkurier vom 26.02.2014

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Verkehrssicherheit: Radfahren immer sicherer

Obwohl immer mehr Rad gefahren wird, passieren immer weniger Unfälle. Nach Ansicht von Experten gerade deswegen: Je mehr Radfahrer auf der Straße, umso aufmerksamer die Autofahrer.

Die neuesten Unfallzahlen

2013 verunglückten 8872 Radfahrer in Baden-Württemberg – 2,9 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2012. Schon damals gab es einen Rückgang um 5,7 Punkte gegenüber dem Vorjahr. Auch über einen längeren Zeitraum betrachtet gehen die Zahlen zurück. Allerdings ist die Dunkelziffer recht hoch. Das Verkehrsministerium in Stuttgart geht davon aus, dass nur etwa 40 Prozent aller Unfälle mit Fahrradfahrern polizeilich erfasst werden. Jeder zweite getötete Radfahrer ist älter als 65.

Gründe für den Rückgang

Die Zahlen stehen in einem scheinbaren Widerspruch zum allgemeinen Trend, dass immer mehr Rad gefahren wird. Folglich müsste auch mehr passieren – oder etwa nicht? Gudrun Zühlke, die Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), hat folgende Erklärung: „Je mehr Radfahrer unterwegs sind, umso besser werden sie von Autofahrern wahrgenommen.“ Es sei ein Unterschied, ob man alle 200 Meter einen Radfahrer überholt oder nur alle fünf Kilometer. „Die Autofahrer sind aufmerksamer und mehr sensibilisiert als früher“, ist Zühlke überzeugt.

Offizielle Stellen halten sich mit Interpretationen zurück. Im Innenministerium geht man von einer „gestiegenen gegenseitigen Rücksichtnahme“ aus, zu der auch die Präventionsarbeit der Polizei beigetragen habe.

Kampf um mehr Sicherheit

Grün-Rot ist sehr bemüht darin, Radfahren sicherer zu machen – unter anderem mit Helm-Kampagnen und kostenlosen Rad-Checks. Etwas widersinnig erscheint das Vorhaben, statt gesonderter Radwege künftig vermehrt Schutzstreifen auch auf schmalen Fahrbahnen anzubringen. Fahrradexperten wie die Initiative Cycleride sind hingegen überzeugt, dass Radfahrer am Straßenrand sicherer als auf dem Radweg. unterwegs sind. Hauptgrund: Sie werden beim Rechtsabbiegen seltener übersehen.

Auch die Kommunen und Schulen verstärken ihre Anstrengungen für einen sicheren Schulweg. Die Schulen sind seit kurzem dazu verpflichtet, sogenannte Radschulwegpläne zu erstellen. Sie weisen auf die besonderen Gefahrenstellen auf dem Weg zur Schule hin. Ab dem kommenden Schuljahr will die Landesregierung allen Schulen im Land ein Tool zur Verfügung stellen, das auf Basis von Geodaten die Erstellung der Pläne vereinfacht.

Der Helm

Helm oder nicht Helm – für viele Radler eine Glaubensfrage. In der grün-roten Landesregierung tendiert man zur Helmpflicht, weiß aber, dass sie kaum durchsetzbar wäre und hält sich deshalb zurück. Aber auch ohne Helmpflicht sind immer mehr Radfahrer mit Kopfschutz unterwegs. Laut neuesten Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) gaben 2012 13 Prozent aller Radfahrer an, regelmäßig mit Helm zu fahren. 2011 waren es noch elf Prozent. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist die Tragequote auf einen Höchststand gestiegen: bei den Sechs- bis Zehnjährigen von 56 auf 66 Prozent; bei den Elf- bis 16-Jährigen von 19 auf 29 Prozent.

Der rechtsabbiegende Lkw

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung darf nicht vergessen werden, dass im vergangenen Jahr 53 Radfahrer in Baden-Württemberg ihr Leben auf der Straße ließen. 1927 wurden schwer verletzt. Zu den häufigsten Unfallursachen zählt noch immer der rechtsabbiegende Lkw, der den geradeausfahrenden Radler rammt. Nach Schätzungen der Unfallanalyse Berlin ist er für fast jeden zweiten tödlichen Unfall verantwortlich.

Die Sachverständigen kommen in einer aktuellen Untersuchung zu dem Schluss, dass die bei Nutzfahrzeugen über 3,5 Tonnen vorgeschriebene Schutzvorrichtung, die ein Unter-die-Räder-Kommen verhindern soll, sich bei 70 Prozent aller Zusammenstöße als wirkungslos erweist.

Entscheidend ist nach Ansicht der Unfallgutachter vielmehr, die aktive Sicherheit zu erhöhen. Etwa durch zusätzliche Außenspiegel oder Videokameras, die vor einem Zusammenstoß ein Warnsignal senden. Andererseits zeigen forensische Unfallanalysen, dass Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen kognitiv häufig überfordert sind. Aus Sicht der Berliner Unfallanalyse lassen sich Unfälle noch immer am besten durch einen Beifahrer verhindern.

Stuttgarter Nachrichten vom 27.02.2014

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Baden-Württemberg: Neuzulassungen von E-Autos verdoppelt

Die Zahl der neu zugelassenen Pkw mit Elektroantrieb hat sich gegenüber dem Vorjahr zwar nahezu verdoppelt, doch haben sie mit 1.078 Fahrzeugen nach wie vor nur einen geringen Anteil an den Neuzugängen der Fahrzeugflotte.

Die favorisierte Antriebsart unter den neuen Technologien sind Pkw mit Hybridantrieb, deren Zulassungszahlen 2013 einen Höchststand (3.702) erreicht haben. Insgesamt wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr 475.108 Kraftfahrzeuge im Südwesten neu zugelassen. Das waren fast drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Während die Zulassungen der Pkw mit Benzinmotor mit 212 203 Fahrzeugen geringfügig über dem Vorjahreswert lagen, war bei den Pkw mit Dieselmotoren (193.734) erstmals seit 2010 ein deutlicher Rückgang von fast sieben Prozent zu verzeichnen. Der Dieselanteil an allen Pkw-Neuzulassungen sank damit auf 47 Prozent.
Nochmals verstärkt hat sich der Trend zu kleineren Fahrzeugen mit 31.688 Neuzulassungen. Das Segment der Pkw mit Hubraum unter 1.000 Kubikzentimeter verbuchte mit 35 Prozent oder 8.129 mehr Neuzulassungen das einzige Zulassungsplus. Alle anderen Größenklassen wiesen Zulassungsrückgänge auf.

Stromtip.de vom 25.02.2014

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130 Goldmedaillen für Bier aus Baden-Württemberg

Von 485 Goldmedaillen, die deutsche Biere im großen Biertest der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) erreicht haben, gehen 130 nach Baden-Württemberg.

Neben den 130 Goldmedaillen holten die Südwest-Brauer noch 34 Silber- und 8 Bronzemedaillen. Über eine Prämierung entscheiden Aussehen, Konsistenz, Geruch und der Geschmack des Bieres.

„Baden-Württemberg kann auf eine lange Brautradition zurückblicken und beherbergt eine Vielzahl von Qualitäts-Brauereien“, sagte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer.

Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) sagte: „Wer nach Spitzenbieren sucht, wird im Südwesten öfter fündig als anderswo -Baden-Württemberg ist als Genießerland qualitativ bestens aufgestellt.“

Laut Brauerbund werden in Baden-Württemberg jede Sekunde fast 1500 Liter Bier gebraut. Das schlägt sich auch in den vielen Biersorten nieder: Nicht umsonst nenne man Baden-Württemberg auch das „Land der 1000 Biere“. lsw

>>Alle Ergebnisse unter www.dlg-verbraucher.info

Stimme.de/Südwesten am 19. März 2014

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